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Internationale Fachtagung in Zürich: Informelle Bildung in der Sozialen Arbeit

09.06.2010
Die Thematik des informellen oder non-formalen Lernens hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Besonders in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eröffnen sich damit neue Entwicklungs- und Integrationsmöglichkeiten.

Trotzdem wird der Stellenwert des informellen Lernens sowohl von Beteiligten wie auch von Fachpersonen oft unterschätzt oder als Selbstverständlichkeit hingenommen. Eine internationale Fachtagung am 9. und 10. September 2010 in Zürich will deshalb die Bedeutung des informellen Lernens thematisieren und sichtbar machen.

Bildung ist der Schlüssel zur Integration in Arbeit und Gesellschaft. Für einige Jugendliche wird gerade dies zum Problem. Noch immer sind es vor allem die kognitiven Fähigkeiten, die zu den geforderten Abschlüssen und Diplomen führen, andere Talente werden nicht erkannt und anerkannt. Mit Frühförderung bei Kleinkindern, soziokultureller Animation, Talententwicklung, Jugendarbeit – um nur einige Begriffe zu nennen – wird heute bereits viel unternommen, um mit informellem Lernen neue Entwicklungs- und Integrationsmöglichkeiten zu erschliessen. Beteiligte, aber auch Fachleute unterschätzen die Bedeutung dieser Lern- und Bildungsprozesse oft oder nehmen sie als Selbstverständlichkeit hin. Ziel der Tagung ist es, den wichtigen Stellenwert des informellen Lernens und der informellen Bildung im Handlungsfeld der Sozialen Arbeit deutlich sichtbar und in seiner breiten Vielfalt der fachlichen Diskussion zugänglich zu machen.

Die Tagung steht unter dem Titel „Talent ist lernbar – informelles Lernen in der Sozialen Arbeit“ und wird vom Departement Soziale Arbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) organisiert. Verpflichtet werden konnten Referentinnen und Referenten aus Deutschland, den Niederlanden, Grossbritannien Österreich und der Schweiz.

An der Tagung werden theorie- und empiriegestützte Modell- und Konzeptentwicklungen vorgestellt. Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten des informellen Lernens und der informellen Bildung als Referenzrahmen für Wissenschaft und Praxis.

Die Tagung findet in Zürich statt an der Pädagogischen Hochschule Zürich, Rämistr. 59, und richtet sich an Fachpersonen und Behördenmitglieder, Politiker und Politikerinnen aus den Bereichen der Familien-, Kinder- und Jugendarbeit sowie Bildung, Sport, Integration und Migration. Der Eintritt beläuft sich auf CHF 570.– für beide Tage beziehungsweise CHF 350.– für jeden Tag einzeln.

Kontakt:
Doris Aebi, Leitung Tagungsorganisation
E-Mail doris.aebi@zhaw.ch, Tel. 058 934 89 30
Medienstelle:
ZHAW Corporate Communications, Franziska Egli
E-Mail franziska.egli@zhaw.ch, Tel. 058 934 75 81

Silvia Behofsits | idw
Weitere Informationen:
http://www.sozialearbeit.zhaw.ch/informelles-lernen
http://www.zhaw.ch

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