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Internationale Fachtagung für Elektronenmikroskopie am INM - CISCEM 2014

07.10.2014

Bereits zum zweiten Mal veranstaltet das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien, die CISCEM, Conference on In-Situ and Correlative Electron Microscopy. An der internationalen Spitzenveranstaltung nehmen rund 90 Wissenschaftler aus 16 Ländern teil.

Darin diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Biologie, Materialwissenschaft, Chemie und Physik ihre Ergebnisse, Ideen und Visionen zur elektronenmikroskopischen Forschung.

Dazu zählt beispielsweise, wie sich die sogenannte korrelative Elektronenmikroskopie anwenden lässt, um biologische Prozesse im Nanometerbereich zu erforschen.

Des Weiteren widmen sich die Forscher der Frage, wie sich Abläufe bei der Biomineralisation mittels In-Situ-Elektronenmikroskopie untersuchen lassen. Ein zusätzliches Themenfeld befasst sich mit der Untersuchung von Nanopartikeln, die bei Katalyseprozessen eine wichtige Rolle spielen.

Weiterhin tauschen sich die Forscher darüber aus, mit welchen Einflussgrößen sich Experimente in der In-Situ-Elektronenmikroskopie gestalten lassen.

Die CISCEM 2014 findet statt am 14. und 15. Oktober in der Aula der Universität des Saarlandes.

Weitere Informationen unter http://ciscem2014.inm-gmbh.de/

Ihr Ansprechpartner am INM:
Prof. Niels de Jonge
INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien
Leiter Innovative Elektronenmikroskopie
Tel: 0681-9300-313
niels.dejonge(at)inm-gmbh.de

Organisation:
Christine Hartmann
INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien
Veranstaltungsmanagement
Tel: 0681-9300-244
christine.hartmann(at)inm-gmbh.de

Hintergrund:
In-Situ-Elektronenmikroskopie bezeichnet die elektronenmikroskopische Untersuchung von Abläufen in ihrer natürlichen Umgebung, während sie geschehen. Dazu sind in der Elektronenmikroskopie aufwändige Versuchsmethoden notwendig, da Elektronenmikroskopie im Vakuum stattfindet. Die CISCEM 2014 beleuchtet sowohl neue Techniken als auch neue Ergebnisse aus der In-Situ-Elektronenmikroskopie.
Internationale Spitzenwissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biochemie sowie von renommierten Forschungsinstituten und Universitäten aus den Vereinigten Staaten, Frankreich, Schweden, Dänemark und Großbritannien bestreiten das Programm.

Das INM erforscht und entwickelt Materialien – für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen? Dabei bestimmen vier Leitthemen die aktuellen Entwicklungen am INM: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für medizinische Oberflächen, Neue Oberflächenmaterialien für tribologische Systeme sowie Nano-Sicherheit und Nano-Bio. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Das INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 195 Mitarbeiter.

Dr. Carola Jung | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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