Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Fachtagung zu blasenbildenden Autoimmunerkrankungen der Haut in Lübeck

03.05.2013
Hochrangig besetztes Satelliten-Symposium zum Weltkongress für experimentelle Dermatologie in Edinburgh

Fast 200 Experten für Hauterkrankungen aus aller Welt kommen am 6. und 7. Mai zu einer wissenschaftlichen Tagung im Audimax der Universität zu Lübeck zusammen.

Das Treffen befasst sich mit der Grundlagenforschung, Diagnostik und Behandlung blasenbildender Autoimmunerkrankungen der Haut. Tagungsleiter ist Prof. Dr. Detlef Zillikens, Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie am Campus Lübeck.

Das wissenschaftliche Treffen in Lübeck setzt die Reihe der sehr erfolgreichen Symposien zu diesem Thema in Salzburg 1998 und Ôtsu (Japan) 2008 fort. Es findet als Satelliten-Symposium zum Weltkongress für experimentelle Dermatologie in Edinburgh ("International Investigative Dermatology", IID 2013) statt.
Blasenbildende Autoimmundermatosen umfassen eine Gruppe von Hautkrankheiten, bei denen der Körper Autoantikörper gegen normale Strukturen in der Haut bildet, so dass sich die Haut wie bei Verbrennungsverletzten ablöst. Hierzu gehören der lebensbedrohliche Pemphigus und das vor allem im höheren Alter auftretende Pemphigoid. Diese auto-immunologischen Erkrankungen der Haut entsprechen dem Rheuma der Gelenke.

Die Lübecker Hautklinik zählt zu den weltweit größten klinischen Zentren für Patienten mit diesen Hauterkrankungen. Darüber hinaus verfügt die Klinik über ein internationales Referenzlabor, in das Hautproben und Seren von diesen Patienten zur Diagnostik eingesandt werden. Die Erforschung der Ursachen dieser Autoimmunerkrankungen der Haut ist ein wesentlicher wissenschaftlicher Schwerpunkt der Lübecker Hautklinik und wird durch die Arbeitsgruppen der Professoren Ibrahim, Ludwig und Schmidt getragen.
Die wissenschaftlichen Arbeiten wurden und werden insbesondere durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Exzellenz-Clusters „Entzündung an Grenzflächen“ und zwei Graduiertenkollegs, aber auch die Wilhelm-Sander-Stiftung, die Dr.-Robert-Pfleger-Stiftung und die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert. Insgesamt arbeiten 40 überwiegend über Drittmittel finanzierte Wissenschaftler der Hautklinik an diesem Schwerpunkt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums werden am Montagabend im Rathaus der Hansestadt von Bürgermeister Bernd Saxe begrüßt.

Rüdiger Labahn | idw
Weitere Informationen:
http://www.aibd-iid2013.uni-luebeck.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF
13.12.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert
13.12.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften