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Internationale Experten diskutieren über die Hochschule als Marke

27.04.2009
Vierte Tagung der Reihe "International Dialogue on Education Berlin" am 30. April

Am Donnerstag, 30. April 2009 findet in der Botschaft von Kanada in Berlin die vierte Veranstaltung der Reihe "ID-E Berlin - International Dialogue on Education" statt.

Unter dem Motto "Exploring Difference - Positioning your Institution: Marketing and Branding" stellen Experten aus Australien, Großbritannien, Kanada und den USA erfolgreiche Modelle und Erfahrungen der Positionierung und Markenbildung ihrer Hochschulen vor.

Wie bei den drei vergangenen ID-E-Tagungen werden die Gastreferenten im Plenum sowie in Workshops aus ihren Ländern berichten und mit den Teilnehmern diskutieren. Sie sind keine Vertreter der bekannten Spitzenuniversitäten, sondern präsentieren gute Beispiele kleinerer, jüngerer oder eher regional aufgestellter Hochschulen, die sich erfolgreich im nationalen oder auch internationalen Markt positionieren konnten.

Die tief greifenden Veränderungsprozesse, denen sich die deutschen Hochschulen seit den letzten Jahren stellen müssen (Bologna-Prozess, Exzellenzinitiative, Hochschulfreiheitsgesetz, Internationalisierung), führen zu einer zunehmenden Differenzierung der Hochschullandschaft. Die einzelnen Einrichtungen gewinnen dabei größere Gestaltungsfreiräume und Eigenverantwortung, sehen sich zugleich aber auch einem steigenden Konkurrenzdruck ausgesetzt: Im Wettbewerb um Reputation und Ressourcen werden die Analyse eigener Stärken und Schwächen, die Formulierung und Kommunizierung strategischer Ziele und die öffentliche Positionierung zu zentralen Faktoren, von denen der Erfolg einer Hochschule in immer stärkerem Maße abhängt.

ID-E Berlin ist eine gemeinsame Initiative des British Council in Deutschland, der Group of Eight - Australia, der deutschen Fulbright-Kommission, der Kanadischen Botschaft in Berlin sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, mit regelmäßigen Veranstaltungen aktuelle wissenschaftspolitische Debatten in Deutschland durch Impulse aus dem Ausland zu bereichern und in einen globalen Zusammenhang zu stellen. An den Tagungen nehmen Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen aus der ganzen Bundesrepublik sowie von Wissenschaftsorganisationen und Ministerien teil. Nähere Informationen zur Konferenz und zur Initiative ID-E Berlin finden Sie unter http://www.daad.de/ID-E_Berlin.

Die internationalen Experten stehen am Vormittag des 30. Aprils für Interviews zur Verfügung. Bitte melden Sie sich mit dem Antwortbogen an.

Miriam Mbae | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de/ID-E_Berlin

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