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Interkulturelles Forum zu gesunder Arbeitsgestaltung

21.02.2011
Wie kann Arbeit in Zukunft so gestaltet werden, dass sie möglichst gesundheitsförderlich ist?

Diese Frage steht im Mittelpunkt des Erasmus-Intensivprogramms "Shift it!" (Shaping Healthy Work in Future) vom 14. bis 25. März, das am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Leipzig koordiniert wird. Gefördert wird das Programm vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Lifelong Learning Programmes.

In zahlreichen Workshops und Seminaren wird dabei gelernt und diskutiert. Studierende, Lehrende und Forscher der schwedischen Mälardalens Högskola, der finnischen Universitäten Tampere und Jyväskylä sowie der Universität Leipzig beschäftigen sich gemeinsam mit den Herausforderungen betrieblicher Gesundheitsförderung.

Rollenspiele und konkrete Fälle aus der Praxis ermöglichen dabei einen anschaulichen Zugang zur Thematik. Neben den wissenschaftlichen Inhalten bietet das zweiwöchige Studienprogramm den Teilnehmern auch die Gelegenheit, das kulturelle Leben in Leipzig zu erkunden und einander kennenzulernen. Unter dem Motto "Skandinavien im Wohnzimmer" werden die studentischen Gäste aus Finnland und Schweden in Wohngemeinschaften Leipziger Studierender untergebracht sein.

Geplant sind unter anderem auch ein Ausflug in das BMW-Werk Leipzig sowie Diskussionen mit Unternehmensvertretern. "Viele der Studierenden werden später in Unternehmen für die Personalentwicklung und das Gesundheitsmanagement verantwortlich sein. Die Studierenden von heute sind die Gestalter der Arbeitswelt von morgen", sagt Projektleiter Thomas Rigotti.

Eine stetig flexiblere und dynamischere Arbeitswelt und die demografische Entwicklung bringt auch für die betriebliche Gesundheitsförderung neue Herausforderungen.

Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund psychischer Erkrankungen haben in den vergangenen Jahren drastisch an Bedeutung gewonnen. Auch bei zahlreichen eher somatischen Krankheitsbildern geht man inzwischen von einer Mitverursachung durch psychischen Stress - auch am Arbeitsplatz - aus, so zum Beispiel bei einer Verschlechterung der Immunabwehr und dadurch bedingte Erkrankungen oder bei muskulären Verspannungsreaktionen, die Rückenschmerzen, Gastritis, Anpassungsstörungen, Zahnkrankheiten usw. begünstigen. Eine stetig flexiblere und dynamischere Arbeitswelt und die demografische Entwicklung bringt auch für die betriebliche Gesundheitsförderung neue Herausforderungen.

Weitere Informationen:
Dipl. psych. Dr. Thomas Rigotti
Telefon: +49 341 97-35928
E-Mail: shiftit@uni-leipzig.de

Susann Huster | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/shiftit

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