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Innovative Steuertriebssysteme

25.08.2014

Auf der 5. VDI-Fachkonferenz „Umschlingungsgetriebe“ am 10. und 11. Dezember 2014 in Nürtingen bei Stuttgart diskutieren Fachleute die aktuellen Entwicklungen bei ketten- und riemengetriebenen Motoren

Innovative Antriebslösungen entstehen aufgrund konsequenter Weiterentwicklung und der funktionsorientierten Auslegung von Ketten und Riemen. Daher ist es wichtig, dass sich die Experten untereinander austauschen. Die Möglichkeit dazu haben sie bei der 5. VDI-Fachkonferenz „Umschlingungsgetriebe 2014“ am 10. und 11. Dezember 2014 in Nürtingen bei Stuttgart. Hier stehen konstruktive Lösungen, um Reibverluste zu reduzieren, die Optimierung von Leistungspotenzialen sowie die Weiterentwicklungen bei Materialien und Komponenten im Fokus. Fachlicher Leiter der Konferenz ist Dr. Frank Wölfle von Contecs engineering services.


Ketten und Riemen sind Antriebseinheiten mit ausgezeichnetem Wirkungsgrad: VDI-Fachkonferenz am 10. und 11. Dezember 2014 in Nürtingen. (Bild: VDI Wissensforum / CONTECS engineering services GmbH)

Die VDI-Fachkonferenz beginnt mit einem Technologievergleich: Zahnriemen versus Kette. Anschließend befasst sich Schaeffler Technologies unter anderem mit den folgenden Fragen: Welche Anwendungspotenziale haben die verschiedenen Steuertrieb Technologien? Welche Lösung wird vorzugsweise in welchem Motor verwendet? Über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Ketten, um beispielsweise die Leistungsfähigkeit zu steigern, berichtet iwis motorsysteme. Wippermann jr. präsentiert wie vielfältig sich Rollenketten im industriellen Bereich einsetzen lassen. 

Darüber hinaus eröffnen Belt in Oil Systme mittlerweile eine Option für zahlreiche neue Antriebsaufgaben innerhalb des Motors. Sie tragen zur Reduktion der Reibung und des Verschleißes ebenso bei, wie neue Oberflächenbeschichtungen. Konstruktive Lösungen bei in öllaufenden Systemen stellt Litens Automotive aus Kanada vor. Ein Vergleich von Reibungskoeffizienten diverser Oberflächen stellt ContiTech Antriebssysteme an.

Doch wenn es um eine Optimierung des Gesamtsystems geht, müssen auch die Komponenten betrachtet werden. Dabei sind die Anforderungen an den Generator und das Zusammenspiel von Generator und Riementrieb entscheidend. Robert Bosch liefert einige Beispiele zu dieser Thematik. Auch die Auslegung von Torsionsschwingungsdämpfern bietet Optimierungs-möglichkeiten, wie Winkelmann Powertrain aus langjähriger Erfahrung berichtet. 

Der Einsatz von Simulation ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil des Auslegungsprozesses. Die Potenziale und neuen Wege im Bereich der Riementriebsauslegung stellen Luk sowie Hutchinson vor. Die Simulation von Kettentrieben erläutern IAV, Schaeffler Technologies und Mercedes-AMG. 

Am Vortag der VDI-Fachkonferenz, dem 9. November 2014, findet erstmals ein Spezialtag zum Thema „Grundlagen der simulationsgestützten Riementriebsauslegung“ statt. Neben dem konstruktiven Riemenaufbau, relevanten Normen und Gestaltungsrichtlinien für das Layout, lernen die Teilnehmer, welche Modellierungsansätze es gibt und wo Grenzen der Simulation sind. 

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/umschlingungsgetriebe oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214 201, Telefax: -154. 

Über die VDI Wissensforum GmbH

Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH

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