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Inklusion – eine gesellschaftliche Aufgabe

16.02.2011
Fachtagung an der PH Heidelberg am 17. Februar

Auf der Fachtagung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter dem Titel „Inklusion – eine gesellschaftliche Aufgabe“ am Donnerstag, den 17. Februar, wird die Bedeutung inklusiver Bildungswege von der frühkindlichen Bildung über die schulische und berufliche Bildung aufgezeigt und diskutiert.

Außerdem werden neue Wege und Lösungsmöglichkeiten für eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule sowie Partnerschaft und Unterstützungssysteme zur Ausbildung, Arbeit und Beschäftigung aufgezeigt. Prof. Dr. Marion Schick, Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, wird ihre Vorstellungen zur Thematik im Eröffnungsvortrag darstellen.

Inklusion, die gemeinsame schulische und außerschulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung, stellt eine der großen Herausforderungen der Bildungspolitik in Baden-Württemberg dar. Inklusion will über die Individualität der Betroffenen zu einem gemeinsamen Konzept des Lernens führen, kann aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf allseits anerkannte Erfahrungen zurückgreifen.

Die Gesellschaft für Bildung Baden-Württemberg e. V. ist ein unabhängiges Gremium zur Förderung von Bildungsinitiativen und will in Zusammenarbeit mit dem Landesschulbeirat innovative Entwicklungen in Bildung und Erziehung in Gang setzen und unterstützen.

Nach Grußworten von PH-Rektorin Prof. Dr. Anneliese Wellensiek sowie von Ingeborge Schöffel-Tschinke, Vorsitzende des Landesschulbeirats und der Gesellschaft für Bildung, werden Vorträge von Prof. Dr. Marion Schick, Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, und Prof. Dr. Clemens Hillenbrand, Universität Oldenburg, in die Thematik einführen. In sechs Foren werden im Anschluss Erfahrungen aus der Praxis, Modelle und Kooperationen vorgestellt und diskutiert.

Forum 1: Frühkindliche Bildung und Übergang in die Schule
Forum 2: Schulische Bildungsprozesse gemeinsam gestalten. Anregungen aus der Praxis
Forum 3: Berufliche Teilhabe kooperativ gestalten. Übergang von der Schule in den allgemeinen Arbeitsmarkt
Forum 4: Ausbildung, Arbeit und Beschäftigung. Partnerschaften, Unterstützungssysteme, betriebliche Erfahrung
Forum 5: Inklusion: Teilhabe am privaten und gesellschaftlichen Leben – Wie bereitet die Schule darauf vor?

Forum 6: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Elternhaus – Schule, Aktivität und Teilhabe

Dr. Birgitta Hohenester | idw
Weitere Informationen:
http://www.ph-heidelberg.de

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