Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

In den Hexenküchen brodelt es wieder - Tagung der Materialwissenschaftlerinnen im Harz

31.03.2016

Am 29. und 30. April gewähren exzellente Wissenschaftlerinnen auf der achten Tagung „Aus den Hexenküchen der Materialwissen-schaften“ einen Einblick in ihr häufig wenig bekanntes Fachgebiet. Organisiert wird die Veranstaltung in der Waschkaue des Weltkulturerbes Rammelsberg nahe Goslar durch die Universität Oldenburg. Mitgetragen wird die Tagung vom Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie (DBG) sowie dem Sonderforschungsbereich 1083 „Structure and Dynamics of Internal Interfaces“ der Universität Marburg.

Nachdem der erste Konferenztag der Anreise, dem gemeinsamen Austausch und dem Netzwerken dient, beginnt am 30. April das wissenschaftliche Tagungsprogramm. Nach der Begrüßung durch die Organisatorin der Tagung, der stellvertretenden GDCh-Präsidentin Professor Dr. Katharina Al-Shamery von der Universität Oldenburg, geht es fachlich in die Breite und Tiefe.

Vortragende sind die Physik-Professorinnen Ursula Keller (ETH Zürich, Schweiz),Christina Silberhorn (Universität Paderborn), Martina Hentschel (Technische Universität Ilmenau) und Dagmar Gerthsen (KIT – Karlsruher Institut für Technologie). Die Chemie vertreten Professor Dr. Maya Kiskinova (Elettra – Sincrotrone Trieste, Italien) und Dr. Maraike Ahlf (BASF Ludwigshafen).

Auch die Materialwissenschaftlerin Professor Dr. Pooi See Lee (NTU – Nanyang Technological University, Singapur) gehört zu den Vortragenden. Sie sprechen beispielsweise über integrierte Quantenoptik und darüber, was Mikrospektroskopie über die Eigenschaften morphologisch komplexer funktionaler Stoffe verrät.

Weiterhin berichten sie davon, welchen Beitrag die Elektronenmikroskopie bei der Lösung materialwissenschaftlicher Probleme in Festoxidbrennstoffzellen leisten kann und was passiert, wenn Quantenchaos auf anwendungsbezogene Herausforderungen trifft.

Die Tagung „Aus den Hexenküchen der Materialwissenschaft“ unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von den meisten anderen wissenschaftlichen Konferenzen: Es tragen ausschließlich Forscherinnen vor – als Gäste sind natürlich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen willkommen.

Auch an die Vereinbarkeit von Familie und Forschung wurde gedacht: Am 30. April öffnet die Museumsmine ihre Tore für den Forschernachwuchs, der dort kompetent betreut wird. Die Schirmherrschaft hat die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Klajić.

Anmeldung und weitere Informationen zur Tagung unter:
www.cis.uni-oldenburg.de/51386.html

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 28 Fachgruppen und Sektionen, darunter den Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) mit rund 240 Mitgliedern. Zu den Zielen des AKCC gehören u.a. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Aufbrechen von herkömmlichen Rollenmustern und Wertungen sowie die Mädchenförderung.

Weitere Informationen:

http://www.gdch.de
http://www.cis.uni-oldenburg.de/51386.html

Dr. Renate Hoer | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt
28.07.2017 | Universität Heidelberg

nachricht 10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung
26.07.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Assistenzsysteme für die Blechumformung

28.07.2017 | Maschinenbau

Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

28.07.2017 | Physik Astronomie

Satellitendaten für die Landwirtschaft

28.07.2017 | Informationstechnologie