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Impulsgebertreffen zum Projekt „Ge-Kom - Gelingende Kommunikation im Alter“

11.05.2015

Prof. Dr. Monika Rausch, Prof. Dr. Michaela Moser und Dipl.-Ök. Bettina Führmann (Europäische Fachhochschule - EUFH) erhielten Ende letzten Jahres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung den Zuschlag für ein neues Forschungsprojekt. Im Projekt „Ge-Kom - Gelingende Kommunikation im Alter“ beschäftigen sich die EUFH-Forscher seitdem mit den kommunikativen Herausforderungen und Chancen in altersgemischten Teams in Unternehmen und im sozialen Umfeld. Um das Thema mit Wirtschaftsvertretern zu diskutieren und Impulse direkt aus den Unternehmen aufzunehmen, waren kürzlich viele Partnerunternehmen der EUFH zu einem Austausch am Brühler Campus eingeladen.

Das Ge-Kom-Projekt ist Teil der Demografieforschung an der EUFH, die seit dem vergangenen Jahr ein Forschungsschwerpunkt der Hochschule quer durch alle Fachbereiche ist. Durch den demografischen Wandel nimmt der Anteil älterer Menschen auch in der Arbeitswelt, also in den Unternehmen, zu.

Frühere Forschungsprojekte haben schon gezeigt, dass die Zusammenarbeit von älteren mit jüngeren Mitarbeitern in altersgemischten Teams nicht reibungslos funktioniert. Die EUFH-Forscher untersuchen jetzt, ob und welche Kommunikationsschwierigkeiten die Zusammenarbeit hemmen. Denn eigentlich ist ja aus einer Gruppe, deren Mitglieder sowohl Erfahrung als auch frischen Wind mitbringen, viel Gutes zu erwarten.

„Erfolgreiche altersgemischte Zusammenarbeit kann die Produktivität und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens steigern und ist damit auch von hoher Relevanz für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ so die EUFH-Forschungsreferentin Bettina Führmann. „Zudem steigt dadurch die Arbeitszufriedenheit insbesondere älterer Mitarbeiter“.

Um die Forschung nun ganz konkret an wirklich in den Unternehmen auftretenden Problemen ausrichten zu können, diskutierten die Forscher einen Tag lang mit Unternehmensvertretern auf dem Campus. „Wir wollen schließlich auf keinen Fall am Bedarf vorbeiforschen“, erklärt Prof. Dr. Michaela Moser, Leiterin des Bereichs Training sozialer Kompetenzen an der EUFH.

„Wir wollen am Ende mehr als nur Forschungsergebnisse auf geduldigem Papier erreichen. Unser Ziel ist es auch, konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten und eine fundierte Grundlage für zukünftige Beratungen und Coachings zu schaffen.“

Zugunsten älterer Menschen außerhalb des Erwerbslebens sollen die Handlungsempfehlungen außerdem für Dienstleistungsangebote im therapeutischen Bereich, etwa für Trainings und Bewegungs- oder Bildungsangebote genutzt werden können. Natürlich bilden die Projektergebnisse Ansatzpunkte auch für eine forschungsorientierte Lehre in den Studiengängen der Europäischen Fachhochschule.

Weitere Informationen:

http://www.eufh.de

Renate Kraft | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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