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Imperien diesseits und jenseits des Atlantiks

05.12.2012
Internationale Konferenz an der Universität Bayreuth

Vom 13. bis 15. Dezember 2012 wird die European Early American Studies Association (EEASA) ihre internationale Tagung erstmals in Deutschland abhalten.

Die Konferenz zum Thema "Empire and Imagination in Early America and the Atlantic World" widmet sich der Entstehung von Imperien (Großbritannien, USA, Frankreich) im atlantischen Raum. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Vergleich von Entwicklungen diesseits und jenseits des Atlantiks, deren Wechselbeziehungen genauer untersucht werden sollen. Dabei geht es vor allem um die Konstruktion und die prägenden Wirkungen von imperialen Vorstellungen nicht nur auf Europäer und europäische Siedler, sondern auch auf African Americans und Indigene.

Konferenzort ist der Tagungsraum des Studentenwerks Oberfranken auf dem Universitätscampus (neben dem Gebäude der Universitätsverwaltung). Die Veranstaltung wird am 13. Dezember 2012 um 15:00 Uhr eröffnet; um 20:00 Uhr beginnt ein Empfang, zu dem auch die Vertreter der Medien herzlich eingeladen sind. Keynote speakers sind Prof. Dr. Hermann Wellenreuther (Göttingen), der zurzeit bedeutendste deutsche Historiker auf dem Gebiet der frühneuzeitlichen amerikanischen und atlantischen Geschichte und Mitglied der Royal Historical Society, sowie Prof. François Brunet (Paris), Kunsthistoriker und führender Spezialist für die frühe Photographie in den USA.

Die EEASA bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der American Studies alle zwei Jahre ein Forum, um besonders relevante Themen im Austausch zwischen Spezialisten aus Europa, den USA und Kanada zu diskutieren, aber auch um Kontakte für gemeinsame Forschungsprojekte bzw. internationale Promotionsprogramme zu knüpfen und zu stärken. Nach Konferenzen 2006 in Paris, 2008 in Venedig und 2010 erneut in Paris hat sich das Präsidium der EEASA 2012 für Bayreuth entschieden.
Prof. Dr. Susanne Lachenicht ist es gemeinsam mit dem Bayreuth Institute for American Studies (BIFAS) gelungen, rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA (u.a. von der Harvard University und der UCLA), Kanada, Australien, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Polen, Ungarn und Deutschland für die Teilnahme an der Konferenz zu gewinnen. Infolge der Berufung von Prof. Dr. Susanne Lachenicht auf den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bayreuth und aufgrund ihres Engagements in den Atlantic Studies (beispielsweise durch die Gründung der Summer Academy of Atlantic History) hat sich die Universität Bayreuth zu einem international sichtbaren Standort für die Early American Studies entwickelt – neben den Universitäten Warwick, Paris Diderot und Paris VIII, dem Omohundro Institute for Early American History and Culture (Williamsburg/VA) und der Universität Cambridge. "Bayreuth is on the map", erklärt Dr. Andrew Jackson O’Shaughnessy vom Robert H. Smith International Center for Jefferson Studies in Monticello (Virginia).

Gefördert wird die Konferenz durch das Bayreuth Institut for American Studies (BIFAS), die Bayerische Amerika-Akademie (München) und den Universitätsverein Bayreuth.

Das vollständige Konferenzprogramm steht im Internet unter:
http://www.fruehe-neuzeit.uni-bayreuth.de/de/Tagungen_SAAH_International_Workshops/EEASA_2012
Kontakt:

Prof. Dr. Susanne Lachenicht
Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit
Universität Bayreuth
D-95440 Bayreuth
Tel: +49 (0)921 55 -4190 und -4188
E-Mail: susanne.lachenicht@uni-bayreuth.de

Christian Wißler | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de

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