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IFB-Experten referieren über Stand der Adipositasforschung

03.11.2010
Profilierte Wissenschaftler und Forscherinnen des IFB AdipositasErkrankungen werden vom 4.11. bis zum 6.11.2010 auf der zweiten gemeinsamen Jahrestagung der Fachgesellschaften Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) und Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) im Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC) neueste Erkenntnisse aus der Forschung und Behandlung der Adipositas mit ihren Folgeerkrankungen präsentieren.

Prof. Michael Stumvoll, wissenschaftlicher Leiter des IFB, Direktor der Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie und ausgewiesener Experte für Stoffwechselerkrankungen leitet das Symposium "Adipositas, Diabetes und Krebsrisiko. Kausale Beziehung oder nur Assoziation?".

Prof. Matthias Blüher, IFB AdipositasAmbulanz und Experte für Molekularpathologien von Stoffwechselerkrankungen ist mit sechs Vorträgen zu den Themen: "Genetik und Adipositas", "Einfluss von Bewegung auf Diabetes Typ II Erkrankungen", "Metabolische Effekte der bariatrischen Chirurgie" sowie "Empfehlungen zu Ernährungsinterventionen" vertreten. Prof. Wieland Kiess, IFB-Direktoriumsmitglied und Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendliche, wird dem Symposium "Adipositas im Kindes- und Jugendalter" vorsitzen und zur Rolle genetischer Faktoren bei Adipositas referieren.

Prof. Antje Körner, Dr. Nora Klöting, Dr. Mathias Faßhauer und Dr. Arne Dietrich, präsentieren die neuesten Ergebnisse ihrer Forschungen in Leipzig. Prof. Daniel Teupser referiert über negative Rolle von Phytosterolen, die häufig sogenannten "funktionelle Lebensmitteln" zugesetzt werden.

Die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft und der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ist für die Adipositas- und Diabetesforschung in Deutschland richtungsweisend. Sie steht in diesem Jahr ganz im Zeichen fachübergreifender Themen wie Diabetes, Fettstoffwechsel und Prävention des metabolischen Syndroms und befasst sich mit zentralen Fragestellungen der Forschung und Behandlung von Adipositas und Folgeerkrankungen.

Einen Überblick über die Vorträge und Veranstaltungen der IFB-Experten, aktuelle Neuigkeiten zur Jahrestagung der DAG und DDG sowie weitere Fotos und Texte finden Sie auf der Webseite des IFB: www.ifb-adipositas.de/presse

Das IFB AdipositasErkrankungen ist eines von acht Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren, die in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Es ist ein gemeinsames Projekt der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig (AöR). Ziel der Bundesförderung ist es, Forschung und Behandlung interdisziplinär so unter einem Dach zu vernetzen, dass Ergebnisse der Forschung schneller als bisher in die Behandlung integriert werden können. Das IFB AdipositasErkrankungen hat mit 19 Forschungsprojekten begonnen und wird mit über 120 Mitarbeitern das Feld der Adipositasforschung und -behandlung in den nächsten Jahren kontinuierlich ausbauen.

Ab Donnerstag, 4. November 2010, bietet das IFB AdipositasErkrankungen dazu folgende Themen an:

"Übergewicht und Krebs - Eine unterschätzte Liaison" (Interview mit Prof. Dr. Stumvoll)
"Genetische Faktoren oder Umwelteinflüsse - Was wiegt schwerer?" (Bericht)
"Low-Fat, Low-Carb, High-Protein oder Ballasstoffe - Leitfaden durch den Diät-Dschungel" (Bericht/Ratgeber)
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Michael Stumvoll über Janna Buchele
Telefon: +49 341 97-13361
E-Mail: janna.buchele@medizin.uni-leipzig.de

Dr. Manuela Rutsatz | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.ifb-adipositas.de/

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