Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschule Darmstadt richtet internationale Forschungskonferenz aus

25.04.2012
Die Hochschule Darmstadt (h_da) richtet am am 26. und 27. April in Darmstadt die internationale Forschungskonferenz CERC 2012 aus. CERC steht für Collaborative European Research Conference.
Ihre Themen kommen aus den Fächern Betriebswirtschaft, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Medien und Gestaltung. Mit dabei sind etwa Delegationen der britischen Plymouth University, dem Cork Institute of Technology in Irland und dem norwegischen Gjøvik University College, mit denen die Hochschule seit Jahren gemeinsame Promotionsprogramme unterhält.

Ein Vortrag aus Irland betrachtet zum Beispiel die Zukunft von Elektroautos auf der grünen Insel. Ein anderer Wissenschaftler des Cork Institute of Technology untersucht die Vorhersagbarkeit von Milchpreisen. Eine Arbeit der Hochschule Darmstadt untersucht, inwieweit es Muster gibt, wenn Betrug über Telefonabrechnungen stattfindet, und ob man diesen dann im Vorfeld schon stoppen kann.

Ziel der Konferenz ist, die Zusammenarbeit zwischen europäischen Kollegen über die Fach- und Ländergrenzen hinweg zu fördern und den Blick über den Tellerrand hinaus zu richten. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eine Quelle für Innovationen und Forschung. „Gemeinsame Tagungen sind ein wesentlicher Baustein bei der internationalen Zusammenarbeit. Da können Wissenschaftler verschiedener Disziplinen voneinander lernen“, erläutert h_da-Professor Bernhard Humm, Direktor des Instituts für angewandte Informatik, der auch Promotionskoordinator am Fachbereich Informatik ist. Beispielsweise müsse man für ergonomische Benutzeroberflächen von Anwendungen Informatiker mit Mediendesignern zusammenbringen. Oder man tausche sich mit Sozialwissenschaftlern bei der Auswertung von Umfragen aus.

„Ein weiteres Ziel ist es, unseren jungen Doktoranden eine internationale Bühne zu geben“, erklärt Humm, der an der Hochschule Darmstadt Software-Entwicklung und Projektmanagement lehrt. Für die Forschung aber auch den Beruf werden internationale Erfahrungen immer wichtiger.

Auf der Tagung soll auch ein neuer methodischer Ansatz verfolgt werden. „Ich finde es schade, dass auf klassischen Konferenzen zu wenig Zusammenarbeit im Sinne echter Workshops stattfindet“, sagt Bernhard Humm. Daher gebe es zum einen mehr Zeit, um über die vorgestellte Arbeit zu diskutieren. Zum anderen soll für die Abschlusssitzung jeweils ein Höhepunkt einer Vortragsreihe herausgearbeitet werden. Das könne ein einzelner Vortrag, ein besonderer Aspekt oder eine Synthese sein. Darüber hinaus werde man am letzten Tag die überzeugendste Präsentation mit einem Preis belohnen.

Fachlicher Ansprechpartner für die Medien
Hochschule Darmstadt
Prof. Dr. Bernhard Humm
Direktor Institut für angewandte Informatik Darmstadt (aIDa), Ph.D. Koordinator
Fachbereich Informatik
Tel: +49.6151.16-8494 (Office)
Fax: +49.6151.16-8935
Bernhard.Humm@h-da.de www.fbi.h-da.de/~b.humm

Martin Wünderlich | idw
Weitere Informationen:
http://www.cerc-conf.eu/
http://www.h-da.de

Weitere Berichte zu: CERC Telefonabrechnungen information technology

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie Menschen wachsen
27.03.2017 | Universität Trier

nachricht Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme
27.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE