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Hochdruckprozesse in Lebens- und Materialwissenschaften

05.11.2012
Hoher Druck und überkritische Gase erschließen neue umweltfreundliche und nachhaltige Prozesse und Produkte.
Das Kolloquium zeigt den Stand ausgewählter aktueller Entwicklungen im Bereich der Hochdruckforschung und –technologie in Deutschland und Südkorea. Es befasst sich mit speziellen Eigenschaften von unter Druck stehenden Systemen und zeigt, wie diese für die Generierung neuer Produkte nutzbringend eingesetzt werden.

Das Kolloqiuum findet am 15. November 2012 im DECHEMA-Haus, Theodor-Heuss-Allee 25, in Frankfurt am Main statt. Beginn ist um 15.00 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung unter http://www.dechema.de/kolloquien gebeten.

Folgende Fragestellungen werden in diesem Kolloquium behandelt:
Wie kann die Bioverfügbarkeit von Pharmazeutika durch Hochdruck und Rezeptur beeinflusst werden?

Wie können neue Materialien wie z.B. spezielle Halbleitermaterialien bei Drücken bis zu 14 MPa generiert werden?

Wie können mit CO2-intensivierten Prozessen einiger Millionen Tonnen CO2-Emissionen und Abwasser eingespart werden?

Wie kann man mit Hochdrucktechnologie Umweltprobleme lösen und gleichzeitig werthaltige, wettbewerbsfähige Produkte (Katalysatoren, Textilien, Leder, etc.) herstellen?

Die Referenten sind: Prof. Dr. Y. Lee, School of Chemical and Biological Engineering, Seoul National University/KR, Prof. Dr.-Ing. I. Smirnova, Institut für Thermische Verfahrenstechnik, TU Hamburg Harburg, Prof. Dr.-Ing. E. Schlücker, Technische Fakultät, Universität Erlangen, und Prof. Dr.-Ing. E. Weidner, Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits-, und Energietechnik, Umsicht, Oberhausen, der die Veranstaltung auch moderiert.

Die Vorträge finden in englischer Sprache statt.

Kontakt: Dr. Rolf Lenke, Tel.: 069 / 75 64-267

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.dechema.de/kolloquien

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