Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HIS-Tagungs-Doppel in Potsdam

13.11.2012
Gleich zwei HIS-Tagungen finden vom 12. bis 14. November im Kongresshotel in Potsdam statt: zum einen die Nutzertagung „Finanz-Management und Controlling – die Zahlen fest im Griff“, zum anderen die Tagung „Forschungsmanagement an Hochschulen: neu positioniert“, die als neues Format zum ersten Mal das HISinOne-Forschungsmanagement zum Gegenstand macht. Die Zahl von insgesamt 300 Teilnehmern und rund 40 referierenden und betreuenden HIS-Vertreter(inne)n spricht für sich.
Auf der Nutzertagung Finanzmanagement und Controlling besuchen rund 250 Teilnehmer(innen) die 56 Veranstaltungen und Workshops in 9 parallelen Strängen. Bei der Tagung Forschungsmanagement haben sich 50 Hochschulvertreter(innen) für ein interaktives Format entschieden, das insofern Neuland betritt, als die Praktiker an den Hochschulen nach zwei Impulsreferaten aufgefordert sind, zusammen mit HIS das softwareseitig gestützte Forschungsmanagement neu zu positionieren.

Die Nutzertagung eröffnete der stellvertretende HIS-Geschäftsführer Dr. Bernhard Hartung, der auf die gegenwärtige Situation der HIS-Hochschul-IT einging und Entwicklungsperspektiven für die nähere Zukunft skizzierte. Dies umfasste auch die zweifache Evaluation der Hochschul-IT. Ein Ergebnis der abgeschlossenen Evaluation durch die Expertenkommission war, dass HISinOne die technisch und funktional beste Campus-Management-Lösung ist, die zurzeit zu haben ist. Die Experten haben darüber hinaus festgestellt, dass die HIS-GX-Generation die Hochschulen in die Lage versetzt, die gegenwärtigen administrativen Herausforderungen zu bewältigen, und somit kein unmittelbarer Handlungsdruck besteht, auf eine neue Campus-Management-Lösung umzusteigen.

Auch Dr. Uwe Hübner, Leiter der HIS Hochschul-IT, und Friedrich Oppelt, stellvertretender Leiter der HIS Hochschul-IT, betonten in ihrer Begrüßung, dass die klassisch bewährte GX-Generation den Hochschulen zur Nutzung unbefristet (unter bestimmten Rahmenbedingungen) erhalten bleiben wird. 20 einführende Hochschulen haben Bewerbung und Zulassung bereits auf HISinOne umgestellt, als weitere Schritte werden die restlichen Bestandteile des Campus-Managements folgen. Beim Finanzmanagement setzt HIS weiterhin auf FSV, es wird kein Ersatz in HISinOne-Technologie programmiert; vielmehr werden die GX-Module des Finanzmanagements in HISinOne eingebunden. Buchhaltungsrelevante Stammdaten werden zwischen HISinOne und FSV abgeglichen; das Modul zur Kosten- und Leistungsrechnung COB bzw. HISinOne COA sowie die HISinOne-Business Intelligence verarbeiten Daten aus FSV weiter. Und natürlich sorgt eine Schnittstelle zum Campus-Management für die Integration von Studienbeiträgen, Alumni-Spenden und sonstigen aggregierte Zahlungsströmen. Friedrich Oppelt betonte, dass die dauerhafte Pflege des GX-Finanzmanagements sich von HIS-Seite aus auf die Anpassung an neue technische Gegebenheiten und Änderungen rechtlicher Regelungen konzentrieren wird.

Als thematische Cluster behandeln die Veranstaltungen der Nutzertagung u. a. die Integration von FSV in den HISinOne-Verbund, die Anbindung an das Studierendenmanagement, die Gestaltung von Geschäftsprozessen bei der Einführung von HISinOne. Traditionelle Veranstaltungen, die die GX-Themen Neues in MBS, Fibu etc. abdecken, runden das Vortragsprogramm ab.

Der Leiter der Tagung Forschungsmanagement, Sven Lübbe, betonte neben der Wichtigkeit organisatorischer Prozesse auch die Bedeutung der IT-Unterstützungen für das Forschungsmanagement. Um den beteiligten Akteuren an den Hochschulen für ihre Aufgaben ein geeignetes Werkzeug zur Verfügung zu stellen, bietet sich HISinOne mit seiner Unterstützung für sämtliche Hochschul-Prozesse an. Das Forschungsmanagement hat insbesondere Berührungspunkte mit dem Campus-Management (z. B. Promotionen und Publikationen für die Lehre), aber selbstverständlich auch mit der Business Intelligence für das Hochschul-Reporting. Natürlich sind auch die Integration von Finanzen und Personal von hoher Bedeutung, um die Ressourcen für die Forschung sicher zu stellen. Für diese kann eine Prozessunterstützung mit der HIS-Software genutzt werden.

Im Fokus des HISinOne-Forschungsmanagements stehen nicht nur die reine Forschungspräsentation, sondern die administrativen Tätigkeiten, für die ein hoher Anteil an Arbeitszeit aufgewandt werden muss. Zugriff auf und Auswertung der notwendigen Informationen sind Kernaspekte für die Querschnittsdisziplin Forschungsmanagement. Welche Strukturen haben wir heute an den Hochschulen, wie wird dort im Kontext des Forschungsmanagement gearbeitet? Das sind Themen, die HIS gemeinsam mit den Hochschulvertreter(inne)n auf der Tagung Forschungsmanagement und in deren Fortführung erarbeiten will. Dabei sollen auch Möglichkeiten diskutiert werden, wie eine Beteiligung der Hochschulen an der Weiterentwicklung des HISinOne-Forschungsmanagements aussehen kann.

Nähere Informationen:
Dr. Uwe Hübner
Tel.: 0511 1220-220
E-Mail: huebner@his.de

Friedrich Oppelt
Tel.: 0511 1220-358
E-Mail: oppelt@his.de

Sven Lübbe
Tel.: 0511 1220-284
E-Mail: luebbe@his.de

Pressekontakt:
Theo Hafner
Tel.: 0511 1220-290
E-Mail: hafner@his.de

Annegret März
Tel.: 0511 1220-383
E-Mail: maerz@his.de

Theo Hafner | idw
Weitere Informationen:
http://www.his.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University
18.10.2017 | Jacobs University Bremen gGmbH

nachricht Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft
18.10.2017 | gbo datacomp GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik