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Hirnforscher aus aller Welt in Tangermünde-3rd LIN Symposium führt hochkarätige Experten zusammen

22.08.2012
Das menschliche Gehirn verändert sich ständig, ein Leben lang. Dies wird als neuronale Plastizität bezeichnet.
Mit Hilfe verschiedener Methoden studieren Forscher diese Formbarkeit des Gehirns. Dabei werden Veränderungen in der Struktur und Funktion unseres Denkorgans ebenso wie die Effekte von Genen und Botenstoffen untersucht. Fortschritte auf diesem Gebiet helfen uns besser zu verstehen, wie das Gehirn funktioniert.

„Am Leibniz-Institut für Neurobiologie hier in Magdeburg untersuchen wir die neuronale Plastizität auf allen Ebenen, vor allem interessieren uns die molekularen Grundlagen. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Bereich sehr stark entwickelt. Die Ergebnisse und neue Ansätze in der Forschung wollen wir auf dem 3. LIN-Symposium diskutieren und freuen uns, wie schon in den vorangegangenen Symposien 2004 und 2007 (www.westerburg-synapse.de), wieder über 120 Wissenschaftler aus den USA, Großbritannien, der Schweiz, Spanien, Israel, Japan, den Niederlanden, Italien und natürlich aus Deutschland an einen Tisch zu bekommen“, fasst Dr. Michael R. Kreutz, Leiter der Forschergruppe Neuroplastizität am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg, zusammen.

Wir würden uns freuen, Sie zur Berichterstattung zum

3rd LIN Symposium
on Translating Synaptic Activity into Neuronal Plasticity
vom 27.-30. August 2012
im Schloss Tangermünde
Auf der Burg, Amt 1
39590 Tangermünde

begrüßen zu dürfen.
Das Symposium soll dazu dienen, bestehende Kooperationen auszubauen, führende Wissenschaftler aus dem In- und Ausland in das bestehende Forschungsnetzwerk zu integrieren, alternative Konzepte zu diskutieren und gleichzeitig dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, aktuelle Ergebnisse vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.
Hintergrund
Das Leibniz-Institut für Neurobiologie Das LIN zählt zu den international führenden Hirnforschungszentren. Seine Mission besteht im Studium der Mechanismen von Lernen und Gedächtnis sowie deren krankhafter Störungen auf allen Ebenen der Hirnorganisation. Das 2011 neu bezogene Gebäude beherbergt sechs Abteilungen, vier Forschergruppen und sechs technologisch ausgerichtete Speziallabors. Klassische Forschungsfelder sind die Verarbeitung von akustischen Informationen und Sprache, die Langzeit-Veränderung stimulierter Nervenzellen durch neuronale Erregungsmuster sowie die Mechanismen der Bildung und Aktivierung von Synapsen.

Anika Zachert | idw
Weitere Informationen:
http://www.lin-magdeburg.de/

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