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Highlights der industriellen Biotechnologie für das 22. Jahrhundert

16.07.2013
Bei den "acib Science Days 2013" gibt es von 10. bis 12. September Einblicke in die enormen Möglichkeiten der modernen Biotechnologie. In 28 Vorträgen und 2 Postersessions dreht sich alles um fortschrittliche, umweltfreundliche, ökonomische Methoden und Produkte, welche unser Leben erleichtern werden.

Ob neue Testverfahren für moderne Medikamente, umweltfreundliche Produktionsmethoden für die chemische Industrie, Alternativen zu Kunststoffen auf Erdölbasis, das Klimagas CO2 als Rohstoff oder neue Zugänge zu alternativen Treibstoffen: Die moderne Biotechnologie kennt Antworten auf viele drängende Probleme unserer Tage. In 28 Vorträgen und 2 Postersessions an den Wissenschaftstagen des Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) dreht sich von 10. bis 12. September alles um die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Biotechnologie.

Die Schwerpunkte: Im Themenfeld „Mehr Nachhaltigkeit durch Oberflächen-Biotechnologie“ geht es etwa darum, wie man Wundverbände so behandeln kann, dass sich Infektionen schnell erkennen und direkt bekämpfen lassen. Im Bereich „Biokatalyse für eine biobasierende Ökonomie“ beschäftigen sich die acib-ForscherInnen mit Biotransformationen – Synthesemethoden, bei denen klassisch-chemische Reaktionen von Enzymen vollzogen werden, die umweltfreundlicher und viel spezifischer arbeiten.

„Stoffwechselmodellierung und Systembiologie“ decken beim acib die virtuelle Welt der Mikroorganismen ab. Per Computermodell bestimmen ForscherInnen, was in Zellen vor sich geht, die zum Beispiel in der Produktion von medizinischen Wirkstoffen zum Einsatz kommen und was passieren muss, damit die Produktion besser machbar ist. Und das alles, ohne lebende Zellen zu verwenden.

Wie man von einer bekannten Eiweißstruktur zu einer neuen Funktion kommt, berichten WissenschafterInnen im Schwerpunkt „Von der Struktur zur neuen Funktion“. Ist das neue Protein einmal gefunden und hergestellt, muss es gereinigt und konzentriert werden. Diesen Part behandelt der Themenblock „Materialien und Prozesse für die Bioproduktion“. Ein Höhepunkt der acib Science Days 2013 ist der Bereich „Zellen und Proteine für den Industriebedarf“, in dem das geballte Wissen rund um industrielle Herstellungsprozesse zur Sprache kommt.

Die Veranstaltung am ReSoWi-Zentrum in Graz ist für alle interessierten Gäste geöffnet; Vortrags- und Diskussionssprache ist Englisch. Mehr Informationen zu den acib Science Days 2013 und zur Anmeldung gibt es unter http://goo.gl/0aDLx.

Thomas Stanzer | idw
Weitere Informationen:
http://www.acib.at/sciencedays2013

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