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Die Highlights der deutschen Forschungsorganisationen

25.01.2010
Wissenschaft im Dialog (WiD) organisiert im Wissenschaftsjahr 2010 Ausstellungen, Bürgerkonferenzen und ein großes Wissenschaftsfestival

Wissenschaft im Dialog (WiD), die Initiative der deutschen Wissenschaft, ruft das Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) aus und organisiert bundesweit Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit: Ausstellungen auf dem Schiff, in Bahnhöfen und auf Marktplätzen, Diskussionen mit Bürgern und ein großes Wissenschaftsfestival stehen 2010 auf dem Programm.

Wissenschaftssommer 2010
Das große Science Festival findet im Juni in Magdeburg statt
Rund 50. 000 Besucher werden zum großen Wissenschaftsfestival vom 5.-11. Juni 2010 in Magdeburg erwartet. Auf dem Wissenschaftssommer, mit dem Wissenschaft im Dialog jedes Jahr in einer anderen Stadt gastiert, werden Forscher aus ganz Deutschland, insbesondere aber aus Magdeburg sich im Zentrum der Stadt präsentieren. Die Besucherinnen und Besucher können dort selbst experimentieren und im Gespräch mit Wissenschaftlern aktuelle Fragen der Forschung diskutieren. Schwerpunkt wird das Thema "Die Energie der Zukunft" sein. Geboten werden unter anderem Ausstellungen, Workshops, Vorträge, ein Puppentheater zum Thema Energie, ein Wissenschaftsfilmfest, viele Angebote speziell für Kinder und Jugendliche und zur Eröffnung eine Lange Nacht der Wissenschaften.
Mehr Informationen:
Hella Grenzebach, Tel.: 030/206 22 95-45, Mail: hella.grenzebach@w-i-d.de
http://www.wissenschaftssommer2010.de
MS Wissenschaft 2010
Ausstellungsschiff läuft 34 Städte an
Die MS Wissenschaft, das Ausstellungsschiff von Wissenschaft im Dialog, ist im Jahr 2010 als Energieschiff unterwegs. Start ist am 18. Mai 2010 in Berlin. Bis Anfang Oktober wird die MS Wissenschaft 34 Städte anlaufen, darunter erstmals drei Städte in Österreich. Die Ausstellung zum Mitmachen, Ausprobieren und Mitforschen wendet sich an Besucher ab zehn Jahren. Auf der WiD-Website können Schulklassen von März 2010 an Termine für einen Besuch auf der MS Wissenschaft buchen.

Das Projekt wird vom BMBF gefördert, die Ausstellungsexponate stellen die großen deutschen Forschungsgesellschaften und verschiedene Hochschulinstitute zur Verfügung. Die Ausstellung an Bord zeigt, welchen Beitrag die Forschung leistet, um die Energieversorgung der Zukunft gleichzeitig möglichst sicher, wirtschaftlich und umweltschonend zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um technische Verfahren der Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung. Auch gesellschaftliche, politische und ökonomische Aspekte werden beleuchtet.

Mehr Informationen:
Beate Langholf, Tel.: 030/206 22 95-50, Mail: beate.langholf@w-i-d.de
http://www.ms-wissenschaft.de
Bürgerkonferenz in Berlin
Bürgerinnen und Bürger debattieren das Thema Energienutzung im September 2010
Die große Bürgerkonferenz zum Thema Energienutzung wird 2010 in Berlin erstmals von Wissenschaft im Dialog organisiert. 200 Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Bundesgebiet beschäftigen sich ein Wochenende ganz intensiv mit dem Thema Energienutzung, interviewen Experten und präsentieren schlussendlich ein Bürgergutachten mit Empfehlungen für Entscheidungsträger aus Wissenschaft und Politik. Die Präsentation des Bürgergutachtens wird für die Öffentlichkeit und die Presse zugänglich sein. Die Konferenz ist Teil des Forschungsprojekts "Wissenschaft debattieren!".
Mehr Informationen:
Maria Kolbert, Tel.: 030/206 22 95-65, Mail: maria.kolbert@w-i-d.de und
Sandro Schott, Tel.: 030/206 22 95-60, Mail: sandro.schott@w-i-d.de
http://www.wissenschaft-debattieren.de
Forum Wissenschaftskommunikation
Symposium informiert über Trends und Strategien der Forschungsvermittlung
Für Herbst 2010 plant Wissenschaft im Dialog das dritte Forum Wissenschaftskommunikation. Mit dem Symposium, das sich mittlerweile zum Branchentreff entwickelt hat, bietet WiD Vermittlern von Wissenschaft und Forschung einen Überblick über aktuelle Trends und Strategien der Wissenschaftskommunikation. Das 3. Forum Wissenschaftskommunikation wird wieder neue Initiativen vorstellen und all jene zusammenbringen, die sich in Deutschland der Kommunikation von Wissenschaften für die interessierte Öffentlichkeit verschrieben haben.
Mehr Informationen:
Maria Kolbert, Tel.: 030/206 22 95-65, Mail: maria.kolbert@w-i-d.de und
http://www.forum-wissenschaftskommunikation.de
Preis Wissenschaft interaktiv
Für 2010 wurde der Wettbewerb zum Thema Energie ausgeschrieben
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis "Wissenschaft interaktiv" wird 2010 zum dritten Mal vergeben. In dem Wettbewerb entwickeln Teams aus jungen Wissenschaftlern und PR-Experten Ideen für ein interaktives Exponat, das der Öffentlichkeit anschaulich wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt. Der Preis wird gemeinsam von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben. Noch bis zum 22. Februar 2010 ist der Wettbewerb offen - diesmal zum Thema Energie. Alle Disziplinen sind aufgefordert, sich mit Projekten zu beteiligen - von Natur- oder Ingenieurwissenschaften über Sozial- und Geisteswissenschaften bis hin zur Medizin. Die Bewerber können technologische, gesellschaftliche, soziale oder auch ethische Fragestellungen zum Thema Energie aufgreifen.
Mehr Informationen:
Christian Kleinert, Tel.: 030/206 22 95-30, Mail: christian.kleinert@w-i-d.de
http://www.wissenschaft-interaktiv.de
"Wissenschaft debattieren!"
Forschungsprojekt von Wissenschaft im Dialog und Universität Stuttgart
Im Wissenschaftsjahr 2010 lädt das gemeinsame Forschungsprojekt von Wissenschaft im Dialog und Sozialwissenschaftlern des Forschungsinstituts ZIRN an der Universität Stuttgart "Wissenschaft debattieren!" mit dem Slogan "Mitdenken, mitreden, mitgestalten" interessierte Jugendliche und Erwachsene zu einem intensiven Austausch über wissenschaftliche Themen ein. Rund 30 Veranstaltungen ganz unterschiedlicher Art werden organisiert und anschließend evaluiert.

Ziel des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts ist herauszufinden, wie Bürger am besten für wissenschaftliche Themen interessiert werden können und unter welchen Bedingungen sich Bürger am ehesten an einem Diskurs über Forschungsthemen beteiligen: Bei Bürger- oder Konsensuskonferenzen, in Schülerforen oder Junior Science Cafés? Thematisch orientieren sich die Veranstaltungen an dem von BMBF und Wissenschaft im Dialog gemeinsam ausgerufenen Wissenschaftsjahr. So stehen im Jahr der Energie 2010 Themen zu Energienutzung und Energieumwandlung im Vordergrund.

Mehr Informationen:
Maria Kolbert, Tel.: 030/206 22 95-65, Mail: maria.kolbert@w-i-d.de und
Sandro Schott, Tel.: 030/206 22 95-60, Mail: sandro.schott@w-i-d.de
http://www.wissenschaft-debattieren.de
ScienceStation 2010
WiD bringt Forschung in den Bahnhof
Mit der ScienceStation schickt Wissenschaft im Dialog eine Mitmachausstellung auf Tour durch deutsche Bahnhöfe. Zwischen Zug und S-Bahn können die Besucherinnen und Besucher ihren Forschergeist entdecken, Blitze erzeugen und dabei das Prinzip der Jakobsleiter beobachten, einen magnetischen Igel mittels Elektromagneten entstehen lassen oder am eigenen Körper spüren, wie sich elektrischer Strom anfühlt. Das Gemeinschaftsprojekt mit der Deutschen Bahn und dem phæno Wolfsburg startet am 12. April in München, gezeigt wird die Ausstellung in insgesamt neun Bahnhöfen. Am 8. Juni 2010 wird die Schau in Berlin am Ostbahnhof zu sehen sein.
Mehr Informationen:
Dirk Krieger, Tel.: 030 / 206 22 95-61, Mail: dirk.krieger@w-i-d.de
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/science-station
Wissenschaft im Dialog - Die Initiative der deutschen Wissenschaft
Die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) bringt die Öffentlichkeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch. Sie wurde im Jahr 1999 auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Wissenschaft im Dialog organisiert Ausstellungen, Wissenschaftsfestivals, Symposien und engagiert sich für die Diskussion und den Austausch über Forschung in Deutschland. Mitglieder und Partner sind: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Hochschulrektorenkonferenz, Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Wissenschaftsrat, Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Deutscher Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine, Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Deutsche Telekom Stiftung, Robert Bosch Stiftung.

Dorothee Menhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/

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