Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

High-Tech-Gründer gestalten Zukunft

20.05.2010
Mit dem High-Tech Gründerfonds eine neue Gründungskultur schaffen
8. / 9. Juni: Family Day beim High-Tech Gründerfonds
Pressekonferenz am 9. Juni, 11:45 Uhr
Gründen für die Zukunft - so könnte die Devise des High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de) lauten. Seit nunmehr fünf Jahren sorgt der auf Anstoß des Bundeswirtschaftministeriums gegründete Fonds für die Finanzierung von Hochtechnologie-Ideen, die einen Großteil des wirtschaftlichen Zukunftsprofils ausmachen. Die Bilanz ist dabei eine außergewöhnlich gute: 186 Unternehmen gehören zu dem Investment-Portfolio des Gründerfonds, es gab bereits 145 Anschlussfinanzierungen.

"Das ist ein exzellentes Ergebnis, zudem können wir von einer generellen Belebung des Seedmarktes sprechen - und das vor allem im Bereich von Hochtechnologiegründungen", erklärt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds.

Ein besonderer Akzent liegt bei der Gründerinitiative auf Netzwerk und Kontaktpflege. Eine traditionelle Basis dazu ist auch im Jahr 2010 der "Family Day", der Portfoliotag des Fonds, der bereits zum vierten Mal in Bonn stattfindet. Am 8. und 9. Juni treffen sich Gründer, Coaches und Investoren, sowie zahlreiche Medienvertreter zum Erfahrungsaustausch. Die Veranstaltung gibt einen hautnahen Einblick in die deutsche Gründerkultur und die Gelegenheit, sich aus erster Hand im Rahmen der Pressekonferenz über den Gründerfonds und sein Portfolio zu informieren. "Die Hochtechnologien stehen stark für den Innovationsgeist und die deutsche Gründerkultur, erfordern jedoch auch besondere Gründungsvoraussetzungen", erläutert Gründerfonds-Sprecher und Geschäftsführer Dr. Brandkamp.

In diesem Bereich sind die Investitionen in die reine Produktentwicklung bereits hoch und oftmals für einen klassischen Investor aus der VC-Szene zu risikoreich. Umso wichtiger ist hier die Funktion des High-Tech Gründerfonds als Förderer und Seedinvestor.

Die hohe Zahl der Anschlussfinanzierungen zeigt auch, wie stark dann das Interesse von Investoren ist, zum Zeitpunkt eines nahezu marktreifen Produktes ebenfalls zu investieren. Stark ist das VC-Interesse auch an Veranstaltungen wie dem Family Day, der erste Kontakte mit Gründern und den Technologien von morgen ermöglicht und so als Zukunftsschmiede bezeichnet werden kann.

Referenten aus allen Bereichen der Gründungskultur und Keynote-Speaker aus der VC-Industrie geben dem zweitägigen Gründerevent ebenfalls Profil: "Der Family Day ist nach nur vier Jahren bereits eine sehr erfolgreiche Plattform, wo nicht nur Venture Capitalisten, sondern auch Privatinvestoren und Unternehmen passende Beteiligungen finden können.", freut sich Dr. Alexander von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds.

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die viel versprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung von bis zu 500.000 Euro sollen die Start-ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "proof of concepts" oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds verfügt über ein Volumen von rund 272 Mio. Euro.

Investoren der Public Private Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW-Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss.

Pressevertreter sind herzlich zur Pressekonferenz am 9. Juni um
11:45 Uhr in den Räumen des Kameha Grand Hotels in Bonn eingeladen.
Anmeldungen formlos per E-Mail an team@euromarcom.de oder per Fax an 0611/719290

Gabriela Fricke | High-Tech Gründerfonds
Weitere Informationen:
http://www.high-tech-gruenderfonds.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht »Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung
19.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht MES-Special für Controller und Produktionsmanager in Hoffenheim sehr gut gebucht
04.09.2017 | gbo datacomp GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie