Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Herausforderungen im Kooperationsmanagement – Jahrestagung des Netzwerkes Wissenschaftsmanagement

03.11.2014

Auf seiner vierten Jahrestagung am 20. und 21. November 2014 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München wird eine breite Diskussion zu neuen Kooperationskonzepten und bewährten Kooperationsinstrumenten zwischen Akteuren in Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft erwartet

„Kooperationen sind das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu beantragen, standortübergreifende Studienangebote zu entwickeln oder sich mit externen Akteuren zu vernetzen, um Synergien zu nutzen und das eigene Potential zu stärken. Die stete Zunahme von Allianzen in Forschung, Lehre und im Servicebereich von Wissenschaftseinrichtungen wird durch Programme von Ministerien und Förderorganisationen angestoßen, die Vernetzungen mit Anschubfinanzierungen versehen“, so Andreas Mai, stellv. Vorsitzender des Vereins und Leiter des Zentrums für Universitätsentwicklung an der Bauhaus Universität Weimar.

Die Tagung geht folgenden Fragen nach: Wann sind Kooperationen erfolgreich, die Hochschulen, Forschungs- und Fördereinrichtungen eingehen? Welche Unterschiede im Kooperationsmanagement lassen sich identifizieren? Wie qualifizieren sich Wissenschaftsmanagerinnen und -manager für die komplexe Aufgabe des Kooperationsmanagements?

Am ersten Konferenztag werden Risiken und Chancen von Kooperationen und des Managements von Allianzen im Wissenschaftssystem skizziert und diskutiert. Für den zweiten Konferenztag sind Foren, Thementische und Workshops geplant, die die unterschiedlichen Facetten des Kooperationsmanagements in der Governance von Wissenschaftseinrichtungen, in Forschung und Lehre sowie im Servicebereich erörtern.

Anhand von Fallbeispielen aus dem beruflichen Alltag von Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanagern sollen Konfliktlagen, optimierende Bedingungen und geeignete Methoden der Steuerung von Projekt-, Netzwerk- und institutionalisierten Kooperationen im Wissenschaftssystem identifiziert und diskutiert werden.

Die Tagung wird durch Präsentationen von Netzwerken, Weiterbildungsanbietern und anderen wissenschaftsnahen Organisationen begleitet. Partner der Tagung sind die Acquin GmbH, Elsevier B.V., die Universität Oldenburg, die Hochschule Osnabrück, die TU Berlin Service Gesellschaft und die Universität Basel.

Medienpartner sind die DUZ – Deutsche Universitätszeitung, die Wochenzeitung DIE ZEIT sowie der Lemmens Verlag. Förderer der Tagung sind die Stiftung Mercator sowie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Interessierte Journalisten sind herzlich zur Teilnahme an der Jahrestagung eingeladen. Bitte akkreditieren Sie sich unter info@netzwerk-wissenschaftsmanagement.de. Auf Wunsch erhalten Sie Bildmaterial von vorausgegangenen Jahrestagungen.

Der Verein „Netzwerk Wissenschaftsmanagement!“ e.V.:
Der Verein „Netzwerk Wissenschaftsmanagement!“ wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, ein funktionen- und hierarchieübergreifendes Netzwerk für Wissenschaftsmanagement im deutschsprachigen Raum ins Leben zu rufen. Im Netzwerk Wissenschaftsmanagement organisieren sich diejenigen, die Wissenschaftsmanagement zu ihrem Beruf gemacht haben. Nach dem Prinzip „Lernen durch vernetzen“ tauschen sich in ihm die vielfältigen Ausrichtungen im Wissenschaftsmanagement ebenso untereinander aus wie Neueinsteigerinnen und -einsteiger mit gestandenen Führungskräften.

Der Sitz des „Netzwerk Wissenschaftsmanagement! e.V.“ ist Berlin.

Pressekontakt im Stifterverband:
Peggy Groß
Pressereferentin
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Hauptstadtbüro
Pariser Platz 6
10117 Berlin
Tel.: (0 30) 32 29 82-530
E-Mail: peggy.gross@stifterverband.de


Pressekontakt Netzwerk Wissenschaftsmanagement
Dr. Andreas Mai
Mitglied des Vorstandes des Netzwerks Wissenschaftsmanagement! e.V.
Bauhaus-Universität Weimar
Leiter des Zentrums für Universitätsentwicklung
Amalienstraße 13
99423 Weimar
Tel.: (0 36 43) 58 12 51
E-Mail: andreas.mai@uni-weimar.de

Peggy Groß | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.stifterverband.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise