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Herausforderung Europa - Fachtagung zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Schwerin

04.04.2014

Es war ein Höchstmaß an Kompetenz, das sich zur Tagung „Europas Jugend braucht Zukunft - Herausforderungen und Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft“ an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) versammelte. Nicht in allen Punkten waren sich Vortragende und Diskutanten einig – aber gerade dies machte das dichte Programm interessant.

Nach den Grußworten des Hamburger Sozialsenators Detlef Scheele und Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse, die die Situation in ihren Ländern darstellten, stand der Vormittag im Zeichen der grundsätzlichen Fragen. 

Der Vorsitzende des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit Frank-J. Weise führte in einem Grundsatzvortrag in das Thema ein und umriss dabei die Aufgaben, die mit dem Themenkomplex auf die verschiedenen Akteure – nicht zuletzt die Bundesagentur für Arbeit – zukommen. 

Auf die Bedeutung von Zuwanderung und Integration sowie die Erfolgsbedingungen ging im Anschluss die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ein.

Da ein europäisches Thema nicht aus rein nationaler Perspektive beurteilt werden kann, kamen auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Staaten der europäischen Union zu Wort, um die Lage in ihren Ländern zu erläutern und aus ihrem Blickwinkel zu beurteilen. 

Aus diesen Analysen heraus, die Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer in ihrem Impuls noch einmal aufgriff, wurde dann in einer Podiumsdiskussion über Lösungsstrategien diskutiert. In der lebhaft geführten Debatte wurde deutlich, dass hierbei vor dem Hintergrund auch verschiedener Interessen die Meinungen zwischen den Interessengruppen wie Arbeitgebern und Gewerkschaft, aber auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher regionaler Herkunft noch auseinander gehen.

Einer der großen Politikwissenschaftler mit besonderen Verdiensten um die europäische Einigung und die deutsch-französische Zusammenarbeit, Prof. Dr. Alfred Grosser, stellte in seinem Vortrag über die Werte für Europas Jugendliche weitgehend Einigkeit her.

Einen intensiven Austausch zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie Referentinnen und Referenten gab es in den anschließenden Workshops. Hier wurde auch konkret über die Herausforderungen vor Ort in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein gesprochen.

Am Ende der Veranstaltung war klar, dass das Thema der Jugendarbeitslosigkeit in Europa in der einen oder anderen Form die verschiedenen Staaten, die verschiedenen Ebenen und die verschiedenen Akteure betrifft.

"Es ist uns gelungen, viele Aspekte und Sichtweisen zu berücksichtigen und damit eine ernsthafte, lösungsorientierte Diskussion durchzuführen. Ich bin sehr zufrieden. Wir werden als Hochschule dieses Thema weiter bearbeiten“, so der Rektor der HdBA, Prof. Dr. Andreas Frey.

Weitere Informationen:

http://www.hdba.de/aktuelles/news/artikel/herausforderung-europa/

Rainer Weber | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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