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Themen der Referenten u. a. von Lohmann & Rauscher, Sandler, Kunert Fashion, ITV Denkendorf, Hohenstein Institute und Universität Bayreuth sind:
- Einsatzpotenziale für Smart Textiles
- Neue Materialien für funktionelle Medizin- und Hygienetextilien
- Chancen für Textilien in der Wundtherapie und für OP-Anwendungen
- Anforderungen und Entwicklungspotenziale bei textilen Hygieneprodukten
Der Gesundheitsbereich ist ein Wachstumsmarkt – aufgrund des demographischen Wandels, einer steigenden Nachfrage nach gesunder Lebensqualität und zahlreicher Innovationspotenziale. Textilien finden hier vielfältige Anwendungen sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich: In Form von Hygieneartikeln wie Feucht- und Handtücher oder Bettausstattung und Patientenbekleidung. Hinzu kommen textile Medizinprodukte für den OP-Bereich wie Abdeckungen und Schutzkleidung, für die Wundversorgung und den interkorporalen Einsatz wie Nahtmaterial, Weichgewebeverstärkungen oder Herniennetze. Nicht zu vergessen sind externe Vorrichtungen wie künstliche Nieren und Katheter oder Orthesen und Stützartikel sowie Textilien in medizinischen Geräten, z. B. für die Blutfiltration.
Hygienetextilien stellen einen Volumenmarkt dar, während es sich bei Medizintextilien um einen Nischenmarkt mit besonderen Anforderungen, Zulassungskriterien und Vertriebswegen handelt. Medizintextilien machen in Deutschland – mit 23 Milliarden Euro der drittgrößte Einzelmarkt für Medizinprodukte nach USA und Japan – circa 13 Prozent des Marktvolumens technischer Textilien aus; die Wachstumsraten werden auf 5 bis 10 Prozent pro Jahr prognostiziert.
Mehr als 70 Milliarden US-Dollar (53,3 Milliarden Euro) umfasst der weltweite Markt für Hygieneprodukte. Er wächst kontinuierlich; die stärksten Wachstumsraten sind im asiatischen und pazifischen Raum zu beobachten. Wachstumstreiber sind u. a. Windeln, Damenhygiene- und Inkontinenzprodukte.
Experten sehen Zukunftspotenziale u. a. in den Bereichen HomeCare-Versorgung, Biomaterialien, Tissue Engineering/Regenerative Medizin, moderne Wundbehandlung und Kompressionstherapie aber auch in der Vermeidung von Krankenhausinfektionen. Hier bieten technische Textilien vielfältige Potenziale. Sie können einen wesentlichen Beitrag zu dem therapeutischen/chirurgischen Fortschritt, der Einsparung von Arzneimitteln, niedrigeren Krankheitszeiten und damit Kosten sowie zu den Themen Lebensqualität und Hygiene, Gesundheit im Alter und dem Gesundheitsmonitoring von Risikogruppen leisten.
Für die Entwicklung entsprechender funktioneller Textilien existieren Innovationspotenziale entlang der gesamten Kette von der Faser über die Flächenbildung bis hin zur Beschichtung. Darüber hinaus ist die Quervernetzung mit Experten aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie, Neue Werkstoffe, Maschinenbau sowie aus Pflege, Medizin und Medizintechnik essenziell.
Treffpunkt für Open Innovation – Konzeption durch Bayern Innovativ
Das Kooperationsforum wird von der Bayern Innovativ GmbH im Rahmen des Netzwerks Textile Innovation konzipiert und organisiert. In Kombination mit der begleitenden Ausstellung, in der sich rund 30 Unternehmen und Institute präsentieren, ermöglicht der Kongress den direkten Zugang zu Experten, potenziellen Anwendern und Kunden. Damit bietet das Forum eine ideale Plattform, um praxisnahe Informationen zu gewinnen und Kontakte für zukünftige Vorhaben aufzubauen.
Partner sind das Forum MedTech Pharma e.V. und der Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. Unterstützung erfährt das Forum durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.
Die Bayern Innovativ GmbH ist einer der größten Knotenpunkte für Innovation und Kooperation in Europa. Sie wurde 1995 vom Freistaat Bayern gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer in Nürnberg gegründet. Durch den Ausbau interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den Ergebnistransfer aus wissenschaftlichen Instituten werden neue Entwicklungen angestoßen. Über themenspezifische Kongresse und Gemeinschaftsstände auf Hightech-Messen baute Bayern Innovativ in zehn Technologien und Branchen international ausgerichtete Netzwerke auf, unterstützt durch einen professionellen, multimedialen Informations- und Wissenstransfer.
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/presse
- Veranstaltungshinweis
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/anmeldung
- Anmeldung
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/hinweise
- Tagungsort und -zeit
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/ausstellung
- Ausstellung
Christina Nassauer | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013
Weitere Berichte zu: Heilen > Hygienetextilien > Innovationspotenzial > Lebensqualität > Medizinprodukt > Medizintextilien > Textil > Tissue Engineering > Wachstumsmarkt > Wachstumsrate > Wissenstransfer
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Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das von LanzaTech entwickelte Fermentierungsverfahren, mit dem kohlenstoffreiche Abgase in der Stahlindustrie zu Bioethanol und anderen Basis-Chemikalien konvertiert werden können. Siemens und LanzaTech werden ...
All unsere Zellen tragen einen Mantel aus Zuckermolekülen, sogenannten Glykanen. Wissenschaftler der ETH Zürich und der Empa haben nun entdeckt, dass Glykane die Anordnung von Wasserteilchen über weite Distanzen rearrangieren.
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Die europäischen Länder haben sich verpflichtet, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Bereich der Individualtransportsysteme bieten rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge – gefahren mit regenerativ erzeugtem Strom – eine Chance dafür.
Eine der großen Herausforderungen hin zur Elektromobilität ist die Batterie. Noch ist die Reichweite gering und das Gewicht hoch. Aufgrund der niedrigen Energiedichte werden die Batteriepakete auch in den nächsten Jahren noch groß und schwer sein, selbst wenn bei den Li-Ionen-Zellen die erhofften weiteren Fortschritte erzielt werden. Neue Werkstoffkonzepte zur ...
Derzeit laufen am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF die 16. IFF-Wissenschaftstage. Mit der 10. Fachtagung »Digital Engineering zum Planen, Testen und Betreiben technischer Systeme« liegt einer der Schwerpunkte auf den neuesten Digital-Engineering-Technologien.
Digital Engineering bietet alle Möglichkeiten, um heute schneller von der Idee zum fertigen Produkt zu gelangen. »Vor allem in der Planungs- und in der Entwurfsphase ist das Digital Engineering fest etabliert«, erklärt Professor Michael Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer IFF.
»Doch darüber hinaus ist die technologiebasierte Qualifizierung als ein zentraler Baustein ...
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