Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Heilen, pflegen, schützen – Wachstumsmarkt Medizin- und Hygienetextilien

15.11.2012
Am 30. Januar 2013 berichten Experten aus der Industrie und Wissenschaft in Hof über aktuelle Forschungsergebnisse, zukünftige Trends und Entwicklungspotenziale bei Medizin- und Hygienetextilien.

Themen der Referenten u. a. von Lohmann & Rauscher, Sandler, Kunert Fashion, ITV Denkendorf, Hohenstein Institute und Universität Bayreuth sind:

- Einsatzpotenziale für Smart Textiles
- Neue Materialien für funktionelle Medizin- und Hygienetextilien
- Chancen für Textilien in der Wundtherapie und für OP-Anwendungen
- Anforderungen und Entwicklungspotenziale bei textilen Hygieneprodukten
Der Gesundheitsbereich ist ein Wachstumsmarkt – aufgrund des demographischen Wandels, einer steigenden Nachfrage nach gesunder Lebensqualität und zahlreicher Innovationspotenziale. Textilien finden hier vielfältige Anwendungen sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich: In Form von Hygieneartikeln wie Feucht- und Handtücher oder Bettausstattung und Patientenbekleidung. Hinzu kommen textile Medizinprodukte für den OP-Bereich wie Abdeckungen und Schutzkleidung, für die Wundversorgung und den interkorporalen Einsatz wie Nahtmaterial, Weichgewebeverstärkungen oder Herniennetze. Nicht zu vergessen sind externe Vorrichtungen wie künstliche Nieren und Katheter oder Orthesen und Stützartikel sowie Textilien in medizinischen Geräten, z. B. für die Blutfiltration.

Hygienetextilien stellen einen Volumenmarkt dar, während es sich bei Medizintextilien um einen Nischenmarkt mit besonderen Anforderungen, Zulassungskriterien und Vertriebswegen handelt. Medizintextilien machen in Deutschland – mit 23 Milliarden Euro der drittgrößte Einzelmarkt für Medizinprodukte nach USA und Japan – circa 13 Prozent des Marktvolumens technischer Textilien aus; die Wachstumsraten werden auf 5 bis 10 Prozent pro Jahr prognostiziert.

Mehr als 70 Milliarden US-Dollar (53,3 Milliarden Euro) umfasst der weltweite Markt für Hygieneprodukte. Er wächst kontinuierlich; die stärksten Wachstumsraten sind im asiatischen und pazifischen Raum zu beobachten. Wachstumstreiber sind u. a. Windeln, Damenhygiene- und Inkontinenzprodukte.

Experten sehen Zukunftspotenziale u. a. in den Bereichen HomeCare-Versorgung, Biomaterialien, Tissue Engineering/Regenerative Medizin, moderne Wundbehandlung und Kompressionstherapie aber auch in der Vermeidung von Krankenhausinfektionen. Hier bieten technische Textilien vielfältige Potenziale. Sie können einen wesentlichen Beitrag zu dem therapeutischen/chirurgischen Fortschritt, der Einsparung von Arzneimitteln, niedrigeren Krankheitszeiten und damit Kosten sowie zu den Themen Lebensqualität und Hygiene, Gesundheit im Alter und dem Gesundheitsmonitoring von Risikogruppen leisten.

Für die Entwicklung entsprechender funktioneller Textilien existieren Innovationspotenziale entlang der gesamten Kette von der Faser über die Flächenbildung bis hin zur Beschichtung. Darüber hinaus ist die Quervernetzung mit Experten aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie, Neue Werkstoffe, Maschinenbau sowie aus Pflege, Medizin und Medizintechnik essenziell.

Treffpunkt für Open Innovation – Konzeption durch Bayern Innovativ
Das Kooperationsforum wird von der Bayern Innovativ GmbH im Rahmen des Netzwerks Textile Innovation konzipiert und organisiert. In Kombination mit der begleitenden Ausstellung, in der sich rund 30 Unternehmen und Institute präsentieren, ermöglicht der Kongress den direkten Zugang zu Experten, potenziellen Anwendern und Kunden. Damit bietet das Forum eine ideale Plattform, um praxisnahe Informationen zu gewinnen und Kontakte für zukünftige Vorhaben aufzubauen.

Partner sind das Forum MedTech Pharma e.V. und der Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. Unterstützung erfährt das Forum durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

Die Bayern Innovativ GmbH ist einer der größten Knotenpunkte für Innovation und Kooperation in Europa. Sie wurde 1995 vom Freistaat Bayern gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer in Nürnberg gegründet. Durch den Ausbau interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den Ergebnistransfer aus wissenschaftlichen Instituten werden neue Entwicklungen angestoßen. Über themenspezifische Kongresse und Gemeinschaftsstände auf Hightech-Messen baute Bayern Innovativ in zehn Technologien und Branchen international ausgerichtete Netzwerke auf, unterstützt durch einen professionellen, multimedialen Informations- und Wissenstransfer.

Weitere Informationen:

http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/presse
- Veranstaltungshinweis
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/anmeldung
- Anmeldung
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/hinweise
- Tagungsort und -zeit
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013/ausstellung
- Ausstellung

Christina Nassauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/medizintextilien2013

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Gravitationswellen im Einsteinjahr
28.08.2015 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Strömungen in industriellen Anlagen sichtbar gemacht
28.08.2015 | Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: OU astrophysicist and collaborators find supermassive black holes in quasar nearest Earth

A University of Oklahoma astrophysicist and his Chinese collaborator have found two supermassive black holes in Markarian 231, the nearest quasar to Earth, using observations from NASA's Hubble Space Telescope.

The discovery of two supermassive black holes--one larger one and a second, smaller one--are evidence of a binary black hole and suggests that supermassive...

Im Focus: Optische Schalter - Lernen mit Licht

Einem deutsch-französischen Team ist es gelungen, einen lichtempfindlichen Schalter für Nervenzellen zu entwickeln. Dies ermöglicht neue Einblicke in die Funktionsweise von Gedächtnis und Lernen, aber auch in die Entstehung von Krankheiten.

Lernen ist nur möglich, weil die Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn fortwährend umgebaut werden: Je häufiger bestimmte Reizübertragungswege...

Im Focus: What would a tsunami in the Mediterranean look like?

A team of European researchers have developed a model to simulate the impact of tsunamis generated by earthquakes and applied it to the Eastern Mediterranean. The results show how tsunami waves could hit and inundate coastal areas in southern Italy and Greece. The study is published today (27 August) in Ocean Science, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Though not as frequent as in the Pacific and Indian oceans, tsunamis also occur in the Mediterranean, mainly due to earthquakes generated when the African...

Im Focus: Membranprotein in Bern erstmals entschlüsselt

Dreidimensionale (3D) Atommodelle von Proteinen sind wichtig, um deren Funktion zu verstehen. Dies ermöglicht unter anderem die Entwicklung neuer Therapieansätze für Krankheiten. Berner Strukturbiologen ist es nun gelungen, die Struktur eines wichtigen Membranproteins zu entschlüsseln – dies gelingt relativ selten und ist eine Premiere in Bern.

Membranproteine befinden sich in den Wänden der Zellen, den Zellmembranen, und nehmen im menschlichen Körper lebenswichtige Funktionen wahr. Zu ihnen gehören...

Im Focus: Quantenbeugung an einem Hauch von Nichts

Die Quantenphysik besagt, dass sich auch massive Objekte wie Wellen verhalten und scheinbar an vielen Orten zugleich sein können. Dieses Phänomen kann nachgewiesen werden, indem man diese Materiewellen an einem Gitter beugt. Eine europäische Kollaboration hat nun erstmals die Delokalisation von massiven Molekülen an einem Gitter nachgewiesen, das nur noch eine einzige Atomlage dick ist. Dieses Experiment lotete die technischen Grenzen der Materiewellentechnologie aus und knüpft dabei an ein Gedankenexperiment von Bohr und Einstein an. Die Ergebnisse werden aktuell im Journal "Nature Nanotechnology" veröffentlicht.

Die quantenmechanische Wellennatur der Materie ist die Grundlage für viele moderne Technologien, wie z. B. die höchstauflösende Elektronenmikroskopie, die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Gravitationswellen im Einsteinjahr

28.08.2015 | Veranstaltungen

Strömungen in industriellen Anlagen sichtbar gemacht

28.08.2015 | Veranstaltungen

Konzepte gegen Fachkräftemangel: Demografiekonferenz in Halle

27.08.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Siemens an der Sicherheit: Lösungen für jede Anforderung

28.08.2015 | Messenachrichten

Biofabrikation von künstlichen Blutgefäßen mit Laserlicht

28.08.2015 | Biowissenschaften Chemie

Forscher entwickeln Methode zur Manipulation von Molekülen

28.08.2015 | Physik Astronomie