Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Heidelberger Heißes Eisen“ nimmt moderne Gefäßchirurgie in Fokus

28.06.2011
Vom 30. Juni bis 2. Juli 2011 diskutieren Gefäßchirurgen aus ganz Deutschland in Heidelberg über minimalinvasive Behandlungsmethoden und Strategien gegen den Nachwuchsmangel

Medikamente, offene Operation oder Kathetereingriff – welche Therapie bei Gefäß­erkrankungen eignet sich für welchen Patienten?

Dieser Frage ist die gefäßchirurgische Fachtagung „Heidelberger Heißes Eisen“ der Universitätsklinik für Gefäßchirurgie vom 30. Juni bis 2. Juli 2011 gewidmet. Unter dem Motto „Von der Debatte zum Konsens“ stellen renommierte Referenten bei der gefäßchirurgischen Fachtagung am Samstag, den 2. Juli, in der Print Media Academy Heidelberg unterschiedliche Behandlungskonzepte bei Gefäßerkrankungen vor.

„Die zahlreichen Therapieoptionen können bei Patienten wie Ärzten Unsicherheit hervorrufen“, erklärt Professor Dr. Dr. Dittmar Böckler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg. „Beim Heidelberger Heißen Eisen wollen wir die verschiedenen Konzepte diskutieren und Kriterien erarbeiten, um die Therapiewahl zu erleichtern.“

Live Übertragungen aus dem OP-Saal

Einen der Höhepunkte des Kongresses stellt bereits am Donnerstag, den 30. Juni, die Live-Übertragungen aus dem modernen Hybrid-Operationssaal des Universitätsklinikums sowie aus der radiologischen Angiosuite in den großen Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik dar. Besucher sind eingeladen, den Heidelberger Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen bei verschiedenen komplexen Eingriffen am Gefäßsystem u.a. an der Aorta „über die Schulter zu schauen“.

Mit dem neuen „Hybrid-OP“ verfügt das interdisziplinäre Gefäßzentrum über einen der modernsten gefäßchirurgischen Operationssäle Europas: Darin können Gefäß- und Herzchirurgen hochkomplexe Eingriffe sowohl minimal-invasiv als auch herkömmlich chirurgisch in Kombination durchführen. Eine roboter-ähnliche, beliebig um den Patienten positionierbare Röntgenanlage erlaubt die dreidimensionale Gefäßdarstellung in höchster Präzision während des Eingriffs und gewährleistet damit höchste Präzision, Qualität und Patientensicherheit.

Bessere Perspektiven für den chirurgischen Nachwuchs stehen beim 2. Heidelberger Assistententreffen am Freitag, den 1. Juli, im Mittelpunkt. Bei der Tagung in der Print Media Academy Heidelberg diskutieren junge Assistenzärztinnnen und -ärzte Konzepte, das Fach Gefäßchirurgie und die Weiterbildung qualitativ zu verbessern und damit noch attraktiver zu machen. Dieses bundesweit einmalige Forum speziell für Assistenzärzte wurde von Mitarbeitern der Heidelberger Gefäßchirurgie vor zwei Jahren erfolgreich ins Leben gerufen.

Pflegefachtagung widmet sich schwerpunktmäßig der Versorgung des amputierten Patienten

Zeitgleich findet am 1. Juli im großen Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik eine Pflegefachtagung für Gesundheits- und Krankenpfleger statt. Hauptthemen sind neue Verbandstechniken sowie die Versorgung des amputierten Patienten.

Veranstaltungsorte sind der Große Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110, sowie die Print Media Academy, Kurfürsten-Anlage 52-60, 69115 Heidelberg.

Ansprechpartner für Journalisten:
Professor Dr. med. Dittmar Böckler
Ärztlicher Direktor
Klinik für Gefäßchirurgie
Universitätsklinikum Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 62 49 (Sekretariat)
E-Mail: dittmar.boeckler(at)med.uni-heidelberg.de
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.
Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Gefaesschirurgie.106812.0.html
http://www.hhe-mgg.de
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie