Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HDT-Tagung „Bauen im Bestand / Ertüchtigung von Industrieflächen“

29.05.2009
Das Haus der Technik bietet am 6. Oktober 2009 in Essen erstmalig Fachveranstaltung zur Erhaltung bestehender Bauwerke an.

Die Erhaltung oder Ertüchtigung von bestehenden Bauwerken gewinnt gegenüber der Ausführung von Neubauvorhaben immer mehr an Bedeutung.

Eine große Anzahl von teilweise mehrere Jahrzehnte alten Bauwerken genügt nicht mehr ihren Anforderungen und ist sanierungsbedürftig.

Insbesondere Schäden infolge Korrosion der Stahlbewehrung sind häufig Anlass für Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen. Bauwerke, die neben der Tragfunktion auch Aufgaben des Umweltschutzes zu übernehmen haben, entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Auflagen infolge ihrer Bauart und ihres Zustandes.

Es gibt aber keine standardisierte Lösung aufgrund der Individualität der Bauwerke hinsichtlich ihrer Tragkonstruktion, ihrer Nutzung während der weiteren Bauteil-lebensdauer, den betrieblichen Einschränkungen für die Dauer der Instandsetzungs-maßnahme und deren Wirtschaftlichkeit.

Äußerst vielfältig sind die Aufgaben bei der Ertüchtigung eines speziellen Bauwerkes. Sie beruhen, beginnend mit der Bauwerksdiagnose, auf der zielsicher geplanten Instandsetzung unter Berücksichtigung der aktuellen Regelwerke und Normen. Dazu kommt die jeweilige rechtliche Situation, der ggf. erforderliche Produktionsausfall und die daraus resultierende Wahl des Verfahrens/der Produkte und die damit verbundene Qualitätssicherung.

Das Haus der Technik bietet dazu erstmalig die Tagung „Bauen im Bestand / Ertüchtigung von Industrieflächen“ am 6. Oktober 2009 in Essen an.

Hier werden die rechtlichen Probleme des Architektenvertrages beim Bauen im Bestand sowie Haftungsgefahren für Planer und Ausführende bei der Instandsetzung von Anlagen des Umweltschutzes behandelt. Ferner erfolgen Hinweise für den Planer mit exakter vertragsgerechter Formulierung der Beschaffenheit der Sanierungsmaßnahme.

Im zweiten Teil wird auf labile Betontraggründe und deren Ertüchtigung eingegangen. Diese vielfältige fachlich anspruchsvolle facettenreiche Thematik wird in dieser eintägigen Veranstaltung begrenzt / gezielt auf die Bodenflächen von Industrieanlagen behandelt.

Angesprochen werden hier Planer wie Fachingenieure, Anlagenbetreiber bzw. Bauherren, Fachfirmen, die schon tätig sind in der Bestandsertüchtigung, Sachverständige und Prüflabors bzw. Betontechnologen wie auch die Versicherungswirtschaft und Anwaltskanzleien.

Information

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e. V.
Tel. 0201/1803-344
Fax 0201/1803-346

Kai Brommann | Haus der Technik e.V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-10-315-9.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Ballungsräume Europas
26.04.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin
26.04.2017 | AiF Projekt GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie