Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Handelsblatt Konferenz: Women in Leadership

04.11.2008
Top-Managerinnen sind noch immer Raritäten
28. und 29. Januar 2009, Berlin
Top-Managerinnen haben in Deutschland immer noch Seltenheitswert. Der Anteil von Frauen im deutschen Top-Management fiel von 7,5 Prozent Anfang 2007 auf 5,7 Prozent Anfang 2008. (Hoppenstedt, 2008)

"Frauen haben zwar auf niedrigeren Führungspositionen und auf Führungspositionen in Teilzeit zugelegt, nicht aber auf höheren und Vollzeitstellen", sagt Corinna Kleinert vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dessen eigene Studien die Ergebnisse bestätigen. (Handelsblatt, 15.02.2008) Frauen unter 30 Jahren sind mit 43 Prozent noch fast genauso stark in Leitungspositionen vertreten sind wie gleichaltrige Männer.

Mit der Familiengründung bis zum Alter von 40 Jahren sinkt ihr Anteil jedoch auf knapp über 20 Prozent und verbleibt dann auf niedrigem Niveau. (IAB, 2007) Frauen werden zunächst zu hochqualifizierten Fachkräften ausgebildet, anschließend sind sie jedoch nur bedingt in Führungsaufgaben eingebunden. In Anbetracht der demografischen Entwicklung kann es sich jedoch kein Unternehmen leisten, auf qualifizierte Frauen zu verzichten.

Auf der Handelsblatt Jahrestagung „Women in Leadership“ am 28. und 29. Januar 2009 informieren Personalexperten und Top-Managerinnen über neue Karrieremuster zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Herausforderungen von Geschäftsführerinnen in Familienunternehmen sowie die Bedeutung von Selbstmarketing und Networking bei Frauen.

Das Programm im Internet:
www.konferenz.de/inno-women09


Karrierekiller Kind?
Ein schwieriges Thema ist nach wie vor die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Experten sehen vor allem in den starren Unternehmensstrukturen und in der fehlenden Kinderbetreuung den Karrierekiller. Erst 2013 soll es einen Rechtsanspruch auf einen städtischen Krippenplatz geben. Bis dahin gibt es für viele Mütter nur die Alternative, die vollen drei Jahre Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Für die Karriere stellt dies ein doppeltes Risiko dar: Zum einen fällt der mentale und fachliche Einstieg nach einer jahrelangen Pause schwerer. Zum anderen wird die Stelle in dem Unternehmen während des Mutterschutzes neu besetzt. Welche Bedingungen Politik und Wirtschaft fördern muss, damit Frauen durch Kinder keinen berufliche Benachteilung erfahren, wird in der Podiumsdiskussion: „Karrierek(n)ick Kinder“ erörtert. Teilnehmer der Runde sind Irmingard Schewe-Gerigk (Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen), Tina Reisenbichler (Mitglied der Geschäftsführung der T-Mobile Austria), Kathrin Mahler Walther (Vorstand und stellvertretende Geschäftsführerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft) und Dr. Bettina Volkens (Vorstand Personal der DB Regio). Volkens erörtert weiterhin, warum die demografische Entwicklung als Karrierechance für Frauen betrachtet werden kann und stellt die familienbewusste Unternehmenskultur ihres Unternehmens vor.

Selbstmarketing und Networking
„Um sich in einer Organisation durchzusetzen, brauchen Sie neben dem Vertrauen ins eigene Potenzial eine überzeugende Selbstdarstellung“, erklärt Sabine Asgodom (Managementtrainerin) und spricht damit ein Problem an, das zahlreiche Frauen ignorieren. Neben fachlichem Know-how und die Qualität der Leistungen zählen ebenso das Marketing für die eigene Person und Networking. „Eine wesentliche Voraussetzung für die persönliche und berufliche Entwicklung von Frauen sind Kontakte und Netzwerke“, sagt auch Martina Haas (Autorin). Die langjährigen Managementberaterinnen Haas und Asgodom sprechen über ungenutzte Potenziale weiblicher Mangerinnen und erklären, wie Führungskompetenzen bei Frauen ausgebaut und Selbstmarketing erlernt werden können.

Nachfolgerinnen verändern Familienunternehmen
Der Henkel-Konzern zählt in Deutschland zu einem der familienfreundlichsten Unternehmen. Der Anteil der weiblichen Führungskräfte liegt bei 25 Prozent und somit über dem europäischen Marktdurchschnitt. Dr. Simone Bagel-Trah, stellvertretende Vorsitzende des Gesellschafterausschusses, spricht über die Rolle von Frauen in Führungspositionen bei Unternehmensübergängen und -nachfolgen.

Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Julia Batzing
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon: + 49 (0)2 11. 96 86-33 81
Fax: + 49 (0)2 11. 96 86-43 81
E-Mail: presse@euroforum.com

Handelsblatt - Wirtschafts- und Finanzzeitung
Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in
deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure und Korrespondenten weltweit stehen für einen kritisch-analytischen Journalismus, der nationale und globale Berichte exklusiv und aktuell recherchiert und analysiert. Handelsblatt-Leser sind Entscheider und Meinungsführer der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft.

Laut LAE 2007 lesen 287.000 Entscheider regelmäßig das Handelsblatt. Davon sind 89 Prozent Selbständige und Leitende Angestellte. Bei einer verkauften Auflage von 145.784 Exemplaren (IVW I/2007) erreicht das Handelsblatt täglich rund eine halbe Million Leser (ma I/2007). Aufgrund seiner aktuellen und qualitativ hochwertigen Berichterstattung wird das Handelsblatt seit 2004 regelmäßig zur meistzitiertesten Wirtschafts- und Finanzzeitung in Deutschland gewählt, zuletzt erst im Juni dieses Jahres. (Medien Tenor, 06/2007).

Mit durchschnittlich 45 Veranstaltungen und 20 Financial Trainings pro Jahr bietet das Handelsblatt Entscheidern hochkarätig besetzte Plattformen in Form von Branchentreffs und Fachveranstaltungen. Die renommierten Jahrestagungen einzelner Branchen sind als Strategiegipfel konzipiert, bei denen Top-Akteure der deutschen und internationalen Szene die aktuellen Herausforderungen diskutieren. Mit der Planung und Organisation der Tagungen ist die EUROFORUM Deutschland GmbH beauftragt, die sich auf die Durchführung qualitativ hochwertiger Veranstaltungen spezialisiert hat.

Julia Batzing | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von Batterieforschung bis Optoelektronik
23.06.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht 10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge
22.06.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften