Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hand in Hand für Umweltqualität – SETAC Weltkongress 2012 zu Umwelttoxikologie und -chemie

18.04.2012
Zeitraum: 20.05.2012 - 24.05.2012
Ort: Berlin
Land: Deutschland

Vom 20. bis 24. Mai 2012 lädt die SETAC (Society of Enviromental Toxicology and Chemistry) zum 6. SETAC Weltkongress ins Estrel Convention Center nach Berlin ein.

Das Motto der Tagung lautet „Sicherung einer nachhaltigen Zukunft – Integration von Wissenschaft, Politik und Mensch“ und wird nach einem Dialog-Prozess in der Berliner Erklärung zur Nachhaltigkeit münden. Mit einer Rekordzahl von über 2400 eingereichten Fachbeiträgen ist die Tagung eine der größten und wichtigsten Zusammenkünfte von Umweltwissenschaftlern. Sie wird die Entwicklung der Umweltforschung nachhaltig prägen. Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt präsentieren neueste Forschungsergebnisse u.a. zu multiresistenten Keimen, zu Medikamentrückständen in Boden und Wasser, zu Gefahren der Nanotechnologie, oder zu den Belastungen von Ökosystemen durch Ölkatastrophen.

Was macht SETAC?
Sind kontaminierte Sedimente bei Hochwasser eine Gefahr?
Sind Arzneimittelrückstände in Böden und Gewässern ein Problem?
Ist die Natur nach Fukushima wieder herstellbar?
Wird sich der Golf von Mexiko nach Deepwater Horizon erholen?
Warum geht die männliche Fruchtbarkeit zurück?
Gefährdet Nanotechnologie Umwelt und Gesundheit?
Vergiften Pestizide Bienen und andere Bestäuber?
Diese und weitere für Mensch und Umwelt höchst relevanten Themen bearbeiten die Mitglieder der SETAC (Society of Environmental Toxicology and Chemistry).
Unter dem Motto „Environmental Quality through Science“ verfolgen die Forscher Ziele wie:

- frühzeitig Gefahren für Mensch und Umwelt ermitteln
- neu aufkommende/zukünftige Gefahren erkennen
- Mensch und Umwelt vor Umweltbelastungen schützen
- Umweltbelastungen abbauen und Natur wieder herstellen
Biologen, Chemiker sowie andere Naturwissenschaftler aber z.B. auch Mediziner, Soziologen und Ökonomen arbeiten in dieser weltumspannenden Organisation mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft zusammen. Fächerübergreifend werden die drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit wissenschaftlich fundiert untersucht und bewertet. Nur in enger Zusammenarbeit können Forscher die sehr komplexen Zusammenhänge verstehen und entschlüsseln. Die SETAC bildet mit ihren nahezu 6000 Mitgliedern das größte Netzwerk für multidisziplinäre Umweltforschung.

Die SETAC repräsentiert nicht nur hochmoderne Forschung. Ihre dreiteilige Organisationsstruktur mit den drei Bereichen akademische Forschung, Industrie und Behörde ist das heraus stechende Merkmal dieser Fachgesellschaft. Sie bietet dadurch ein hochwertiges Gremium für die umfassende Erörterung von Umweltproblemen.

Diese Stärke der SETAC spiegelt sich bei allen ihren Aktivitäten wider; seien es die jährlichen Konferenzen, die renommierten Seminare zu Spezialthemen oder die von der Gesellschaft heraus gegebenen Fachzeitschriften und Bücher.

Kontakt:

Lokales Organisationskomittee
Prof. Dr. Henner Hollert & Dr. Thomas-Benjamin Seiler
RWTH Aachen University
Worringerweg 1, 52074 Aachen
Tel.: +4924180-26669/26524
E-Mail:henner.hollert(at)bio5.rwth-aachen.de
Quelle: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Redaktion: 17.04.2012 von Aynur Sirin, VDI Technologiezentrum

| Kooperation International
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de
http://www.kooperation-international.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

22.08.2017 | Physik Astronomie

Forscher beschreiben neuartigen Antikörper als möglichen Wirkstoff gegen Alzheimer

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Virus mit Eierschale

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie