Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Grundrechtsmonitoring - Chancen und Grenzen außergerichtlichen Menschenrechtsschutzes

25.02.2010
Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung vom 1. bis 3. März

Am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld findet vom 1. bis zum 3. März unter Leitung des Politikwissenschaftlers Heiner Bielefeld (Erlangen) und der Rechtswissenschaftler Constance Grewe (Straßburg) und Christoph Gusy (Bielefeld) eine Tagung zum Thema "Grundrechtsmonitoring - Chancen und Grenzen außergerichtlichen Menschenrechtsschutzes" statt.

Grund- und Menschenrechtsschutz wird in Deutschland meistens als Schutz durch Gerichte verstanden. Dieses Verständnis verliert jedoch andere Verfahren aus dem Blick, die ergänzend neben den gerichtlichen Schutz treten können. Ein solches Verfahren ist das Grundrechtsmonitoring. Monitoring bezeichnet dabei ganz allgemein die systematische Erfassung von Informationen und die planmäßige Beobachtung von Vorgängen oder Prozessen mit dem Ziel einer nachhaltigen Qualitätssicherung bzw. -steigerung einschließlich der Entwicklung geeigneter Standards zur Erfassung und Bewertung jener Qualität.

Grundrechtsmonitoring besteht aus einem rechtsverbindlich institutionalisierten und organisierten Verfahren zur Anregung und Beobachtung der Einhaltung von Grundrechten. Ein hoher Verbreitungsgrad dieses Verfahrens findet sich insbesondere bei internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen und dem Europarat.

Im Rahmen dieser Tagung soll aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen ermittelt werden, was die Erfolgskriterien dafür sind, dass Grundrechtsmonitoring funktioniert und beachtet wird. Dabei wird ein europäischer Vergleichsstaat herangezogen, um sich dort die entsprechenden Abläufe genauer anzuschauen. Anhand von einzelnen Beispielen soll erörtert werden, was die Ergebnisse des Grundrechtsmonitoring waren und was die Ursachen für den Erfolg oder den Misserfolg von solchen Verfahren sind. Die in diesem Kontext bestehenden Fragen sollen aus interdisziplinärer wissenschaftlicher und aus praktischer Sicht behandelt werden.

Ganz wichtig ist hier die Zusammenführung von "Theoretikern" und "Praktikern", "Insidern" und "Outsidern", um Wissenslücken zu schließen und eine wissenschaftlich angeleitete Befragung und Bewertung praktischer Ergebnisse und Erfahrungen erst zu ermöglichen.

Tagungszeiten:
1. März, 14 Uhr bis 21 Uhr
2. März, 9 Uhr bis 18.45 Uhr
3. März, 9 Uhr bis 12 Uhr
Weitere Informationen im Internet:
http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2010/03-01-Gusy.html
Veranstaltungsleitung:
Prof. Dr. Christoph Gusy, Universität Bielefeld
E-Mail: christoph.gusy@uni-bielefeld.de
Tagungsbüro des ZiF:
Trixi Valentin, Universität Bielefeld
Zentrum für interdisziplinäre Forschung
Tel. +49 (0)521 106 2769
E-Mail: Trixi.Valentin@uni-bielefeld.de

Torsten Schaletzke | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bielefeld.de
http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2010/03-01-Gusy.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE