Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Grüne Räume bewegen

18.03.2009
Fachtagung „Grüne Räume bewegen“ von Leibniz Universität, Region und Landeshauptstadt Hannover

Freiraumkonzepte für die Lebensqualität in Stadtregionen stehen im Mittelpunkt der Tagung „Grüne Räume bewegen“ am 6. und 7. Mai 2009 im Haus der Region Hannover. Das Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit Region und Landeshauptstadt Hannover.

Ob Grüngürtel, Landschafts- und Regionalparks oder, wie in der Region Hannover, der Grüne Ring – all diese Bezeichnungen verkörpern planerische Konzepte mit dem gemeinsamen Thema: die Sicherung und Qualifizierung regionaler Freiräume für Lebensqualität in Stadtregionen.

Der Grüne Ring, ein 160 Kilometer langer Rad- und Wanderweg in der Region Hannover, war vor zehn Jahren wegen seines innovativen Charakters Vorbild für viele Städte und Regionen. Während der Tagung „Grüne Räume bewegen“ beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachplaner, Politiker und Interessierte mit dem zukünftigen planerischen Umgang mit Freiräumen in Städten und Regionen.

Sind Konzepte wie der Grüne Ring effektive Instrumente für die Freiraumsicherung und –entwicklung? Was leisten sie zum Erhalt der biologischen Vielfalt? „Es soll der Frage nachgegangen werden, wie siedlungsnahe Freiräume dauerhaft gesichert und deren öffentlicher Stellenwert verbessert werden kann“, erläutert Dr. Frank Scholles vom Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität.

Mit einem ungewöhnlichen Blick auf scheinbar bekannte Räume eröffnet der Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar die Tagung. Ein etwa fünf Kilometer langer Spaziergang führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwoch, 6. Mai, ab 12 Uhr auf einem Teilstück des Grünen Rings vom Park der Sinne in Laatzen zum Kronsberg in Hannover. Der 47-Jährige ist Wegbereiter dieser neuen Disziplin der „Promenadologie“. Die Ausstellung „Freiraumplanung und Naherholung in der Region Hannover“, die im Anschluss an den Spaziergang eröffnet wird, zeigt die Entwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte. Am Donnerstag, 7. Mai, gibt es Vorträge, Workshops und Diskussionen zum Thema. Die Tagung ist Teil der Gartenregion Hannover, ein gemeinsames Projekt der Region in Zusammenarbeit mit den 21 Städten und Gemeinden. Ziel ist es, die Grünqualitäten der Region mit ihrer Vielfalt an Gärten, Parks und Landschaften weiterzuentwickeln und attraktiver zu gestalten.

Wann?
Mittwoch, 6. Mai, 12 bis ca. 19.30 Uhr, und
Donnerstag, 7. Mai 2009, 10.15 bis ca. 17.30 Uhr
Wo?
Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18, 30171 Hannover

Web?
www.gartenregion.de, Anmeldung bis 30. April 2009 unter
tagung@umwelt.uni-hannover.de oder
montags, dienstags und donnerstags unter 0511 762 4041
(Tagungsbeitrag: 95 Euro, ermäßigt 30 Euro)

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de
http://www.gartenregion.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie