Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gründungsforschung: Existenzgründer und Nobelpreisträger treffen sich

22.10.2009
In Krisenzeiten über verantwortungsvolles Unternehmertum nachzudenken, ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Demzufolge lautet das Leitthema der diesjährigen Jahreskonferenz zur Gründungsforschung "Ethik und Entrepreneurship".

Vom 29. bis 30. Oktober werden sich mehr als 300 Wissenschaftler und Unternehmer aus Europa über aktuelle Themen austauschen und ihre neuesten Forschungsergebnisse vorstellen. Unter ihnen auch Prof. Ibrahim Abouleish.

Der Träger des alternativen Nobelpreises beweist seit Jahrzehnten, dass unternehmerischer Erfolg eine gesunde Verbindung mit sozialer und ökologischer Verantwortung eingehen kann.

Die 13. Interdisziplinäre Jahreskonferenz zur Gründungsforschung (G-Forum 2009) findet anlässlich des 600-jährigen Bestehens der Universität in Leipzig statt. Die Gründungsforschung befasst sich fächerübergreifend mit den Motiven, Voraussetzungen und dem Umfeld von Unternehmensgründungen. Darüber hinaus werden Erfolgsfaktoren und Hindernisse ebenso wie Geschäftsideen und Marktchancen analysiert.

Dementsprechend breit gefächert sind auch die Themen der diesjährigen Konferenz: Die Stärke von Familienunternehmen, Probleme beim Generationenwechsel, akademische Ausgründungen bis hin zu nachhaltigem Wohlstandswachstum. Einen Schwerpunkt bildet die Frage, wie Unternehmertum in der Region gestärkt werden kann.

Den Einführungsvortrag zum Thema "Ethik und Entrepreneurship" wird der Gründer der SEKEM-Initiative Prof. Ibrahim Abouleish auf Deutsch halten. Im Jahr 2003 erhielt der Ägypter "für die Entwicklung eines Geschäftsmodells für das 21. Jahrhundert, in dem wirtschaftlicher Erfolg in die soziale und kulturelle Entwicklung der Gesellschaft integriert ist und dies durch die Wirtschaft der Liebe fördert" den alternativen Nobelpreis.

Die Jahreskonferenz findet vom 29. bis 30. Oktober im Leipziger Penta Hotel statt. Am Abend des 29. Oktober verleiht SMILE die Auszeichnung "10 years after" - zehn Jahre nach Gründung - an ein Unternehmen aus der Region. Das Unternehmen wird im Rahmen eines Empfangs ab 19.30 Uhr im Leipziger Neuen Rathaus bekannt gegeben. Oberbürgermeister Burkhard Jung hält die Laudatio.

Die Selbstmanagement Initiative LEipzig (SMILE) ist ein Kooperationsprojekt der Universität Leipzig, der Handelshochschule Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Seit 2006 unterstützt sie Studenten, Mitarbeiter und Absolventen der Leipziger Hochschulen auf dem Weg in die Selbständigkeit.

Tobias D. Höhn | idw
Weitere Informationen:
http://www.gforum2009.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF
13.12.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert
13.12.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften