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Große Bühne für Wissenschaft in drei Minuten

30.03.2015

FameLab Germany kommt am 9. April erstmals nach Braunschweig

Bühne frei für die Wissenschaft heißt es am Donnerstag, 9. April 2015 ab 19 Uhr auf dem Campus des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Beim regionalen Vorentscheid Niedersachsen des FameLab-Wettbewerbs präsentieren Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsthemen einem breiten Publikum.


©FameLab Germany

Wer sich für Wissenschaft interessiert und Spaß an einer anschaulichen Darstellung dieser hat, für den lohnt sich ein Besuch auf dem Campus des HZI in jedem Fall. Der Eintritt ist kostenlos.

180 Sekunden haben die Teilnehmer Zeit, die Jury und das Publikum, durch einen humorvollen und spannenden Vortrag von sich und ihrem Thema zu begeistern. Die Jury besteht aus dem HZI-Abteilungsleiter Jochen Hühn, dem Wissenschaftsredakteur der Braunschweiger Zeitung Johannes Kaufmann, Anne Karczewski, Forschungsservice und EU-Hochschulbüro der Technischen Universität Braunschweig und Britta Eisenbarth, Projektmanagerin am Haus der Wissenschaft Braunschweig. Moderiert wird die Veranstaltung vom Science-Slam erfahrenen Schauspieler Andreas Laurenz Maier.

„Ich freue mich sehr auf die Veranstaltung. Zum einen wird es sicher ein unterhaltsamer Abend, an dem in kurzweiliger und kreativer Art spannende Fragen der Wissenschaft aus vielen Fachgebieten präsentiert werden. Zum anderen ist es eine gute Möglichkeit, der Öffentlichkeit und ganz besonders jungen Menschen zu zeigen, dass Wissenschaft nicht nur eine ernste Sache ist, sondern wahnsinnig viel Spaß macht“, sagt Prof. Jochen Hühn, der am HZI die Abteilung Experimentelle Immunologie leitet. Menschen für Wissenschaft zu begeistern, ist das ganz klare Ziel des Wettbewerbs, der erstmals in Braunschweig stattfindet.

Eine Powerpoint-Präsentation und Notizen dürfen die Teilnehmer während der Präsentation nicht benutzen, andere Requisiten sind allerdings erlaubt, solange man sie selbst auf die Bühne tragen kann. „Wenn man sich die Videos der vergangenen Jahre anschaut, erwartet uns eine bunte Show. Der Einsatz von Requisiten hat sich bisher meistens gelohnt und erhöht zusätzlich den Spaß-Faktor, der bei der Veranstaltung im Vordergrund steht“, sagt Katja Flaig, Projektmanagerin am HZI.

Für die Teilnehmer gibt es aber natürlich auch etwas zu gewinnen: So reisen der Sieger und Zweitplatzierte des Wettbewerbs zum Deutschland-Finale nach Karlsruhe und haben dort die Chance, sich für das Europa-Finale von Famelab im Rahmen des renommierte Cheltenham Science Festival zu qualifizieren und erhalten ein Preisgeld von 300 beziehungsweise 200 Euro.

Bisher haben sich fünf junge Wissenschaftler für den Wettbewerb angemeldet. Neben den HZI-Forschern Florian Fabiani, Marcia Duarte und James Tsatsaronis darf sich das Publikum auch auf Vorträge von Christian Peter aus Hamburg und Spyros Brezas von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig freuen. „Da die HZI-Forscher aus ganz unterschiedlichen Arbeitsgruppen kommen und wir dazu noch zwei Physiker dabei haben, können wir uns auf eine große Bandbreite an Themen freuen“, sagt Flaig.

Braunschweig darf also gespannt sein, welchem Forscher es gelingt, die Brücke zwischen Wissenschaft und Entertainment am besten zu schlagen.

Weitere Informationen zum FameLab-Vorentscheid Niedersachsen finden Sie unter http://www.helmholtz-hzi.de/famelab.

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung:
Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionen und ihrer Abwehr. Was Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern macht: Das zu verstehen soll den Schlüssel zur Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe liefern. Am seinem Standort in Braunschweig-Stöckheim blickt das Zentrum auf eine jahrzehntelange Historie zurück. Bereits 1965 begannen hier die ersten Arbeiten; 2015 feiert das HZI 50-jähriges Jubiläum.
http://www.helmholtz-hzi.de/

Weitere Informationen:

http://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/ansicht/article/complete/grosse_bu... - Diese Pressemitteilung auf der Homepage des HZI.

Rebecca Winkels | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

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