Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Größte Psychiatrie-Tagung in Europa: DGPPN erwartet 8.000 Teilnehmer in Berlin

20.11.2009
Nächste Woche ist es so weit: Dann öffnet der größte europäische Fachkongress für Psychiatrie und Psychotherapie sein Pforten. Im Mittelpunkt der diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), die von Mittwoch, den 26. November, bis Samstag, den 28. November 2009, im ICC Berlin stattfindet, stehen Themen rund um die seelische Gesundheit sowie aktuelle Fragen der Diagnostik und Therapie von psychischen Erkrankungen.

Die Veranstalter, darunter auch die Fachgesellschaften aus der Schweiz und Österreich, erwarten 8.000 Teilnehmer. Das Tagungsprogramm beinhaltet über 580 Einzelveranstaltungen.

Unter dem Kongressmotto "Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne" werden folgende Hauptthemen diskutiert: Verlauf und Prävention psychischer Erkrankungen, psychosoziale und biologische Einflüsse auf den Krankheitsverlauf, psychische Erkrankung am Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter sowie Psychotherapie und Pharmakotherapie. Zudem stehen Fragen nach einer Qualitätssicherung in Diagnostik und Therapie sowie nach einer bedarfsgerechten Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen im Mittelpunkt.

Erkrankungen der Psyche können Menschen im gesamten Lebensalter betreffen. Bestimmte Störungsbilder treten jedoch in einzelnen Altersklassen bevorzugt auf. Zudem beeinflusst das Lebensalter die Ausprägung von Symptomen bei psychischen Erkrankungen. Darüber hinaus können sich bestehende Erkrankungen mit dem Älterwerden auch verändern und sich verstärken oder abmildern. "Das Erscheinungs- und Beschwerdebild psychischer Erkrankungen muss daher immer im Kontext des Lebensalters und der aktuellen Lebenssituation betrachtet werden", erklärt Professor Frank Schneider, Präsident der DGPPN. Grund für die altersspezifische Modulation von psychischen Erkrankungen ist, dass deren Ausprägung komplexen biologischen und psychosozialen Faktoren unterliegt, die sich mit dem Alter und der damit einhergehenden Lebenssituation wandeln. Daraus ergibt sich, dass der Mensch immer hinsichtlich der Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen in seiner gesamten Lebenssituation gesehen werden muss.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger bietet die DGPPN am Samstag, den 28.11.2009, ab 10.30 bis 14.45 Uhr kostenlose Info-Veranstaltungen unter dem Motto "Laien fragen, Experten" antworten" an. Im Fokus stehen: Depression, Angst- und Zwangserkrankungen, Schizophrenie, Sucht und Demenz. Ort: ICC Berlin, Saal 3, Neue Kantstraße/Ecke Messedamm. Das ausführliche Programm zum DGPPN-Kongress 2009 im Internet unter: http://www.dgppn-kongress.de

Bitte beachten Sie:
Presseakkreditierung zum DGPPN Kongress bitte bis spätestens Freitag, 20.11.2009 unter: http://www.dgppn-berlin.de/Presseanmeldung/ danach

direkt am Kongress-Counter, ICC Berlin, Messedamm, 14057 Berlin

Dr. Thomas Nesseler | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgppn-kongress.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli
26.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS

nachricht Von Batterieforschung bis Optoelektronik
23.06.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie