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Green Summit 2015: Der Gipfel der Essenz

05.05.2015

Vom 9. bis 10. Juni 2015 öffnet die Universität Liechtenstein zum 6. Mal ihre Türen für den Green Summit, der internationale wie regionale Experten und Initiativen zu aktuellen Themen rund um Nachhaltigkeit vereint. In diesem Jahr steht das Potenzial der Genügsamkeit in den Bereichen Essen, Bauen und Leben im Fokus.

Der Green Summit 2015 verknüpft Themen der Suffizienz wie Lebensmittel-Energie-Bauen, deren Synergieeffekte und Zukunftspotenziale noch zu wenig bekannt sind. Der Begriff Suffizienz (von lat. sufficere, dt. ausreichen) steht in der Ökologie für das Bemühen um einen möglichst geringen Verbrauch nicht erneuerbarer Rohstoffe und Energien.


Der Green Summit brachte bereits 2014 internationale Experten aus dem deutschsprachigen Raum, Europa und den Vereinigten Staaten nach Liechtenstein.

Universität Liechtenstein

Der Green Summit fokussiert sowohl auf neue Landwirtschaftsmodelle und sozial-suffiziente Initiativen als auch auf autonome Energie- und Ressourcenversorgung in Architektur und städtischem Wandel. Aber auch erneuerbare Energien in der Immobilienfinanzierung und die Entwicklungsmöglichkeiten in diesem sich rasant entwickelnden Feld stehen auf dem Programm.

Ernährung – Stadtentwicklung – Erneuerbare Energien

In Industrieländern gelten Nahrung und Wohnen einerseits immer noch als Luxusgüter, andererseits werden sie als Selbstverständlichkeit hingenommen. Für die Mehrheit der Menschheit kann diese existentielle Grundversorgung nicht gesichert werden. Der natürliche Lebensraum unseres Planeten ist aufgrund eines ständig steigenden Konsums auf Basis nicht erneuerbarer Ressourcen in Gefahr.

Diese kurzsichtige Gewinnallokation für wenige einerseits und die Sicherung der biologischen Existenz und des breiten Wohlstands andererseits stehen auf dem diesjährigen «Grünen Gipfel» auf dem Programm. Reflektiert wird das Leben in Städten, Siedlungsräumen und Regionen in Bezug auf Ernährung, Wachstum, Energie und ressourcenautonomes Eigentum.

Tag 1: Internationale Experten

Am Dienstag, den 9. Juni 2015, werden im gemeinsamen Austausch von regionalen und internationalen Experten Fragen wie «Wer sind die Meinungsführer und handelnden Akteure?» oder «Wo liegen die Investitionspotenziale und Renditen?» gestellt.

Für die Eröffnungsreden konnten zwei Bestseller-Autoren der Ökologie-Bewegung gewonnen werden: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Autor von «Food Crash» und prominenter Fürsprecher einer globalen Bio-Revolutionsbewegung. Und Dr. Greta Taubert, Autorin von «Apokalypse jetzt!», die sich in einem einjährigen Selbstversuch in die Welt von Aussteigern, Visionären und Utopisten begibt, um herauszufinden, wie sie ein Leben nach dem Crash meistern könnte und wie viel sie zum Leben wirklich braucht.

Tag 2: Regionale Initiativen

Der 10. Juni bietet ein offenes Forum für Gross und Klein, Experten und Laien, Schüler und Eltern, Wirtschaftstreibende, Politiker und Non-Profit-Organisationen: Hier stellen sich die neuesten regionalen Nachhaltigkeitsinitiativen vor – mit Workshops, praktischen Alltagshilfen, Mitmachaktionen und «suffizienter» Unterhaltung. Unter dem Motto «Saat der Zukunft» werden hervorragende Initiativen für eine nachhaltige Region Alpenrheintal präsentiert, um deren Arbeit auf dieser Plattform der Universität Liechtenstein bekannter zu machen und eine Vernetzung mit anderen Initiativen zu ermöglichen.

Sponsoren und Partner

Als Sponsoren des Green Summit konnten die Zurich Insurance, die Laura and Lorenz Reibling Family Foundation, die Taurus Investment Holdings Boston sowie die REHAU Group gewonnen werden. Als Netzwerkpartner unterstützen im Jahr 2015 die Organisationen EAROPH, Environmental XPRT, DDS Consulting Group sowie European Urban Knowledge Network den Nachhaltigskeitsgipfel.

Green Summit 2015
Dienstag, 09. und Mittwoch, 10. Juni 2015, jeweils 08.30 bis 19.00 Uhr
Vaduz, Auditorium und Foyer der Universität Liechtenstein
Anmeldung und Informationen unter www.uni.li/greensummit

Weitere Informationen:

http://www.uni.li/greensummit

Simone Brandenberg | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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