Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Globale innovative Netzwerke stehen im Fokus

22.03.2016

Premiere: Das „AC 21 International Forum“ findet vom 30. April bis 3. Mai 2016 in Chemnitz statt – Die Anmeldung ist ab sofort möglich

In Zeiten der Globalisierung sind Universitäten mehr denn je dazu aufgefordert, sich weltweit zu vernetzen. Durch internationale Kooperationen wird wissenschaftliche Exzellenz gestärkt. Es werden Innovationspotenziale erschlossen sowie nachhaltige Beiträge zur Bewältigung globaler Herausforderungen geleistet. Zudem steigert die länderübergreifende Zusammenarbeit die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern.

Eines dieser erfolgreichen globalen Netzwerke ist das 2002 gegründete „Academic Consortium for the 21st Century“ (AC21). Es umfasst mittlerweile 19 Mitgliedshochschulen auf allen fünf Kontinenten. Sie stammen sowohl aus Industrieländern (u.a. USA, Australien, Japan, Frankreich) als auch aus Schwellen- und Entwicklungsländern (u.a. China, Thailand, Laos, Indonesien, Südafrika). Die Technische Universität Chemnitz nimmt im AC21 als Gründungsmitglied eine führende Rolle ein und unterstützt die globale Zusammenarbeit in Studium, Lehre und Forschung.

Zu den größten und wichtigsten Veranstaltungen dieses Netzwerks zählt das „AC 21 International Forum“, das alle zwei Jahre stattfindet. 2016 ist die TU Chemnitz erstmals Gastgeberin dieses Treffens, zu dem mehr als 100 Gäste, darunter Präsidenten, Rektoren und Wissenschaftsmanager aus den AC21-Mitgliedshochschulen, erwartet werden. Vom 30. April bis 3. Mai diskutieren sie in Chemnitz rund um das zukunftsorientierte Tagungsthema „Innovationsnetzwerke für die Transformation der Gesellschaft durch Wissenschaft“.

Am Forum als „Keynote-Speaker“ teilnehmen werden unter anderem auch die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Prof. Dr. Margret Wintermantel, die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, sowie Dr. Michael Korte, Leiter der Vorentwicklung Fahrzeugkonzepte bei der AUDI AG.

Zudem sollen „Best Practices“ aus verschiedenen Regionen der Welt präsentiert werden, um voneinander lernen zu können. Hier wird beispielsweise die Arbeit in Wissensregionen in den USA, China, Südafrika, Polen und Deutschland in den Mittelpunkt gerückt.

Auch die Stadt Chemnitz zeigt, wie eng und erfolgreich heute Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft in der Stadt miteinander verflochten sind. Beim AC21-Forum werden darüber hinaus die Förderung einer Transferkultur innerhalb von transdisziplinären und branchenübergreifenden Netzwerken sowie die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen vorgestellt, um ein erfolgreiches Agieren innerhalb internationaler Netzwerke zu ermöglichen. Zudem erhalten die Tagungsgäste auch Einblicke in den Bundesexzellenzcluster „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ (MERGE) an der TU Chemnitz.

Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden sich hier: https://www.tu-chemnitz.de/ac21, E-Mail if2016@tu-chemnitz.de

Mitglieder des „Academic Consortium for the 21st Century“ (nach Ländern sortiert): Australien: The University of Adelaide; China: Jilin University, Nanjing University, Northeastern University, Peking University, Shanghai Jiao Tong University, Tongji University Shanghai, Deutschland: Technische Universität Chemnitz, Universität Freiburg; Frankreich: University of Strasbourg; Indonesien: Gadjah Mada University; Japan: Nagoya University; Laos: National University of Laos; Neuseeland: University of Canterbury; Südafrika: Stellenbosch University; Thailand: Chulalongkorn University, Kasetsart University; USA: North Carolina State University, The University of Minnesota.

Mehr Informationen zum „Academic Consortium for the 21st Century“ (AC21): http://www.ac21.org/english/index

Weitere Informationen:

https://www.tu-chemnitz.de/ac21 - Informationen zur Tagung und zur Anmeldung

Dipl.-Ing. Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten