Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Global Virus Network: Frühjahrsmeeting vom 30. Mai bis 1. Juni in München

28.05.2013
Das Frühjahrsmeeting des Global Virus Networks (GVN), einem Zusammenschluss der weltweit führenden Forschungszentren für Virologie zur Bekämpfung virusbedingter Infektionserkrankungen, findet in diesem Jahr in München statt.

Vom 30. Mai bis 1. Juni diskutieren internationale Experten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Virus-Forschung. Die Ausrichtung übernimmt das Institut für Virologie des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München, einige der Vorträge sind öffentlich.

Im Fokus des Münchner Zusammentreffens steht die medizinische Virologie, auf deren Gebiet bereits wichtige Forschungsziele identifiziert wurden, die nun konkret angegangen werden sollen. Das Netzwerk biete hierfür eine essentielle Grundlage, indem Virologen unterschiedlicher Spezifizierungen gemeinsame, verantwortungsvolle Forschungsaufträge erhalten, so Dr. Robert C. Gallo, Mitbegründer der GVN und bekannt für seinen Beitrag zur Entdeckung von HIV. Weitere Gründungsmitglieder des GVN sind Dr. Reinhard Kurth von der Ernst-Schering-Stiftung (Deutschland), Dr. William Hall vom University College Dublin (Irland) sowie die Präsidentin des GVN, Dr. Sharon Hrynkow.

Am Donnerstag wenden sich die Wissenschaftler der Frage zu, wie man einen langanhaltenden Impfschutz induzieren kann. Gemeinsame Bestrebung ist es, Impfungen wirksamer zu machen, wiederholte Impfungen zu vermeiden und einen weltweiten Impfschutz gegen Infektionserkrankungen zu erreichen. Am Freitagnachmittag finden in Kollaboration mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) wissenschaftliche Vorträge und Diskussionen statt, zu denen auch die Öffentlichkeit eingeladen ist. Sie widmen sich der Kontrolle bzw. Vermeidung chronischer Infektionen durch Viren wie HIV oder EBV, und der Erkennung und Erforschung neu auftretender Infektionen wie dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS), viralen Enzephalitiden (Gehirnentzündungen) oder dem Dengue-Fieber. Samstags werden in Arbeitsgruppen neue Ideen und Strategien entwickelt, um die künftige Forschungsarbeit vermehrt zu bündeln sowie das klinische Management virusbedingter Infektionserkrankungen zu verbessern.

„Das GVN Meeting bietet eine wichtige Möglichkeit zum wissenschaftlichen Informationsaustausch und zur besseren Vernetzung der internationalen Virologie. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der modernen Infektiologie annehmen und globale Ansätze zur Bekämpfung weit verbreiteter und neu auftretender Virus-Erkrankungen entwickeln“, sagt Professor Dr. Ulrike Protzer, Direktorin des diesjährigen Gastgebers, des Instituts für Virologie des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München.

Weitere Informationen

Die öffentlichen Vorträge am Freitag, den 31. Mai, finden ab 14 Uhr im Vortragssaal „Pavillon“ im Klinikum rechts der Isar statt (Eingang Einsteinstraße, 81675 München; U-Bahn-Haltestelle Max-Weber-Platz). Das Vortragsprogramm findet sich hier: http://www.dzif.de/fileadmin/user_upload_dzif/GVN_Programm.pdf,
eine online Registrierung sollte vorab unter http://a3.acteva.com/orderbooking/bookEvent/A331634 erfolgen.
Die anwesenden Experten stehen auch als Interviewpartner für Journalisten zur Verfügung.

Über das Global Virus Network: Das GVN ist eine gemeinnützige (501 (c)(3)) Organisation, die führende Virologen aus über 20 Ländern miteinander vereint. Mission des GVNs ist die Bekämpfung neu auftretender, viraler Pandemien durch internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, eine exzellente Ausbildung des Nachwuchses in der klinischen Virologie und eine wissenschaftlich basierte Interessensvertretung. http://www.gvn.org
Das komplette Programm des GVN-Meeting finden Sie hier: https://gvn.org/?page_id=970
Im Rahmen des Eröffnungs-Empfangs am Donnerstagabend wird Kathleen Kennedy Townsend, Vorsitzende des Board of Directors des GVN, den „Profiles in Courage Award“ 2013 der Kennedy Society of Denmark verliehen bekommen.

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. http://www.helmholtz-muenchen.de

Das Institut für Virologie (VIRO) untersucht Viren, die Menschen chronisch infizieren und lebensbedrohliche Krankheiten hervorrufen können. Der Fokus liegt auf dem AIDS-Erreger HIV, endogenen Retroviren, die in unserer Keimbahn integriert sind, sowie Hepatitis-B- und C-Viren, die Leberzirrhose und hepatozelluläre Karzinome verursachen. Molekulare Studien identifizieren neue diagnostische und therapeutische Konzepte, um diese Virus-Erkrankungen zu verhindern und zu behandeln bzw. die Entstehung von virusinduzierten Tumoren zu vermeiden.

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 460 Professorinnen und Professoren, 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 26.000 Studierenden eine der führenden technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.

Über das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF): http://www.dzif.de
Veranstaltungshinweis des DZIF unter:
http://www.dzif.de/news_presse/news_pressemitteilungen/ansicht/detail/artikel/
fruehjahrsmeeting_des_global_virus_network_gvn_in_muenchen/

Ansprechpartner für die Medien
Abteilung Kommunikation, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2238 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de
Fachlicher Ansprechpartner
Prof. Ulrike Protzer, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Virologie, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3004 - E-Mail: protzer@helmholtz-muenchen.de

Weitere Informationen:

http://www.dzif.de/fileadmin/user_upload_dzif/GVN_Programm.pdf - Vortragsprogramm
http://a3.acteva.com/orderbooking/bookEvent/A331634 - Registrierung
http://www.gvn.org - Global Virus Network
https://gvn.org/?page_id=970 - Programm des GVN-Meetings
http://www.helmholtz-muenchen.de - Helmholtz Zentrum München
http://www.dzif.de - Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Susanne Eichacker | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.dzif.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik
22.05.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München
22.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie