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Gibt es demnächst eine Stromlücke in Deutschland?

24.10.2008
Bei der "Energietagung 2008" an der TU Berlin kommen Prognosen auf den Prüfstand

Die Zentraleinrichtung Kooperation (ZEK) und das Innovationszentrum Energie (IZE) der TU Berlin laden am Montag, dem 10. November zur "Energietagung 2008" ein. Die Frage, ob für Deutschland die Gefahr einer Versorgungslücke besteht, wird von Experten der TU Berlin sowie Vertretern der Wirtschaft, des Umweltbundesamtes und der Gewerkschaften diskutiert.

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.

"Energietagung 2008: Gibt es demnächst eine Stromlücke in Deutschland? - Prognosen auf dem Prüfstand"

Zeit: 10.11.2008, 13.00 - 17.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Lichthof im Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin / Nähe Ernst-Reuter-Platz

Um eine schriftliche Anmeldung bis zum 03. November 2008 wird gebeten, per Antwortfax oder E-Mail (pressestelle@tu-berlin.de). Das komplette Programm finden Sie unter: www.energie.tu-berlin.de.

Mit der Studie "Kurzanalyse der Kraftwerks- und Netzplanung in Deutschland bis 2020 (mit Ausblick auf 2030)" kommt die Deutsche Energie-Agentur (dena) Anfang dieses Jahres zu der Schlussfolgerung, dass der Weiterbetrieb von Kern- und Kohlekraftwerken über die geplanten Laufzeiten notwendig ist. Andere Berechnungen, wie z. B. die des Umweltbundesamts, kommen zu gegensätzlichen Aussagen: In der im gleichen Monat herausgekommenen Studie "Atomausstieg und Versorgungssicherheit" wird behauptet, dass die Versorgungssicherheit bis 2020 wegen des Verzichts auf die Atomkraftnutzung nicht in Gefahr sei. Die daraufhin einsetzende gesellschaftliche Diskussion in den Medien, aus den Verbänden, der Wissenschaft und der Politik gipfelte in den öffentlichen Aufruf "Keine Stromlücke - eine Handlungslücke".

Auf der " Energietagung 2008" werden beide Studien von Energieexperten aus verschiedenen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen insbesondere hinsichtlich ihrer Annahmen untereinander und mit dem Publikum diskutiert. Dabei sollen die verschiedenen systematischen Ebenen wie Technik, Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umweltschutz, Beschäftigung, Politik usw. in ihrer inneren Komplexität und in ihrer gegenseitigen Beeinflussung verdeutlicht werden.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Dipl.-Ing. Ines Braune (IZE), Tel. 314 22157, E-Mail: ines.braune@tu-berlin.de und Dr. Jürgen Rubelt (ZEK), Tel.: 314 21181, E-Mail: j.rubelt@zek.tu-berlin.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.energie.tu-berlin.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

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