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Gesetz, Anarchie oder ein Knigge fürs Netz?

05.11.2014

Wissenschaftsjahr 2014: Diskussion über die Gestaltung des digitalen Miteinanders

Unter dem Deckmantel der Anonymität lässt es sich online gut leben. Bei wachsender Vernetzung der digitalen Nutzer kann das aber zu Konflikten führen: Geschützt durch Nickname und räumliche Distanz sinkt die Hemmschwelle im Umgang miteinander.

Wie kann ein respektvolles Verhalten in der virtuellen Welt gewährleistet werden? Bedarf es gesetzlicher Benimmregeln oder ist die digitale Gesellschaft fähig, sich selbst zu organisieren? Unter dem Titel „Neue Konventionen braucht das Land!

Wie lauten die Regeln des digitalen Miteinanders?“ werden diese und weitere Fragen im Wissenschaftlichen Nachtcafé am Mittwoch, den 12. November 2014 um 18 Uhr im Magdeburger Rathaus diskutiert (Ratsdiele, Alter Markt, 39104 Magdeburg). Der Eintritt ist frei.

Mit dem Publikum diskutieren Prof. Dr. Johannes Fromme, Experte für Erziehungswissenschaftliche Medienforschung und Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und Jens Holze, Experte für digitale Medien und webbasierte Subkulturen, ebenfalls von der Magdeburger Universität. Moderiert wird die Veranstaltung von Janine Koska.

Mit den Wissenschaftlichen Nachtcafés bringt Wissenschaft im Dialog (WiD) Interessierte mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft zu aktuellen und kontroversen Themen ins Gespräch. Nach einführenden Vorträgen ist das Publikum gefragt: In angenehmer Caféhaus-Atmosphäre diskutieren die Teilnehmer das Thema zunächst in kleiner Runde an ihren Tischen. Dort entwickeln sich Fragen und Ideen, die im Anschluss in großer Runde diskutiert werden.

Die Positionen der Expertinnen und Experten werden bereits vor der Veranstaltung auf der Online-Plattform www.wissenschaft-kontrovers.de zur Debatte gestellt. Dort können anschließend auch die Ergebnisse eingesehen und kommentiert werden.

Das Wissenschaftliche Nachtcafé ist Teil der Diskussionsreihe „Wissenschaft kontrovers". WiD organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig. Die Diskussionsreihe und Online-Plattform „Wissenschaft kontrovers“ ist ein Projekt im Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.


Ihr Ansprechpartner bei Wissenschaft im Dialog (WiD):

Projekt „Wissenschaft kontrovers“
Martin Gora
Tel.: 030 2062295-61
martin.gora@w-i-d.de


Weitere Informationen:

http://www.wissenschaft-kontrovers.de

Dorothee Menhart | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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