Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gereizte Stimmung im Bauch - Reizmagen und Reizdarm

30.10.2008
Magen-Darm-Tag am 8.11.2008
von 9.00 bis 13.00 Uhr
im Hörsaal der Medizinischen Klinik
Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm, Oberer Eselsberg

Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter allgemeinen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Werden keine organischen Gründe dafür gefunden, lautet die Diagnose oft Reizdarm oder Reizmagen.

Weil die genauen Ursachen für die Empfindlichkeit von Magen und Darm bis heute nicht eindeutig geklärt sind, war und ist es für die Betroffenen oft schwer, mit ihrem Leiden ernst genommen zu werden. Ärzte und Wissenschaftler des Universitätsklinikums erklären am Magen-Darm-Tag 2008, was man über die Entstehung der Krankheit weiß, wie man sie erkennen und behandeln kann und stehen für Fragen des Publikums zur Verfügung.

Reizmagen und Reizdarm machen sich durch Schmerzen im Oberbauch, Völlegefühl, schmerzhafte Blähungen oder Stuhlunregelmäßigkeiten bemerkbar und schränken die Lebensqualität der Betroffenen ein.

"Wir können die Krankheit heute trotz der recht unspezifischen Beschwerden sehr genau diagnostizieren", erklärt PD Dr. Götz von Wichert, Leitender Oberarzt an der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin I. "Für die Betroffenen ist wichtig zu wissen, dass ihre Krankheit weder bedrohlich ist noch ein erhöhtes Risiko für das Auftreten anderer Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes bedeutet."

Menschen mit Reizmagen oder -darm leiden unter einer erhöhten Empfindlichkeit im Magen-Darm-Bereich. Bei der Entstehung können u. a. Entzündungen eine Rolle spielen, eine Fehlbesiedlung des Darms z. B. mit Bakterien oder eine gestörte Übermittlung von Schmerzsignalen. "Das Gehirn erhält über das vegetative Nervensystem Informationen, z. B. über Darmbewegungen, die bei gesunden Menschen geblockt sind. Normale Vorgänge im Darm können so als Schmerz wahrgenommen werden", erläutert Dr. von Wichert. Auch psychische Faktoren gehören zu den möglichen Gründen für die Entstehung von Reizdarm und Reizmagen.

Als Therapie hilft häufig eine gezielte Ernährungsumstellung, bei der je nach Beschwerden z. B. bestimmte Quellstoffe eingesetzt werden. Vorübergehend können auch spannungs- oder schmerzlösende Medikamente eingesetzt werden, die dem Magen-Darm-Bereich Entspannung und damit die Absenkung der Reizschwelle ermöglichen. In bestimmten Fällen kann auch eine Psychotherapie helfen.

Der Magen-Darm-Tag ist eine deutschlandweite Veranstaltung der Gastro-Liga e.V.. Der Ulmer Informationstag ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf regen Besuch und vermitteln gerne Gesprächspartner.

Petra Schultze
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 29
D - 89081 Ulm
Tel.: +49 - (0)731 - 500 43025
Fax: +49 - (0)731 - 500 43026
Mail: petra.schultze@uniklinik-ulm.de

Petra Schultze | idw
Weitere Informationen:
http://www.uniklinik-ulm.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen
23.08.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Logistikmanagement-Konferenz 2017
23.08.2017 | Universität Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie