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Gemeinsam nachhaltiger werden!

11.02.2014
Das Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung lädt zur VI. Zukunftskonferenz Food am 5. März an die Universität Witten/Herdecke ein

Zur mittlerweile VI. Zukunftskonferenz Food lädt das ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft am 5. März an die Universität Witten/Herdecke ein.

Die diesjährige Konferenz, zu der die beiden Gründer und Leiter des ZNU, Dr. Axel Kölle und Dr. Christian Geßner sowie ihr 11-köpfiges Team wieder ca. 150 Führungskräfte rund um die Ernährungs- und FMCG-Branche erwarten, steht in diesem Jahr ganz im Fokus von nachhaltigen Kooperationen.

Wie lassen sich strategische und operative Ansätze erfolgreich systematisieren und lebendig weiterentwickeln? Wie sehen transparente und damit erfolgreiche Konzepte entlang der Wertschöpfungskette auf Ebene der Rohstoffe aus? Wie lässt sich ein konstruktiver Dialog mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen gestalten? Diese Fragen stehen im Fokus der diesjährigen Konferenz mit dem Motto „Das Thema Nachhaltigkeit gemeinsam voranbringen – auf Unternehmensebene – entlang der Wertschöpfungskette – in der Gesellschaft“.

Topvertreter aus Handel (u.a. Heiko Hutmacher, Vorstand METRO) und Industrie (u.a. Martina Sandrock, Vorsitzende der Geschäftsführung iglo und Michael Durach, Geschäftsführer Develey) stellen ausgewählte Praxisbeispiele für die erfolgreiche Umsetzung von Nachhaltigkeit in ihren Unternehmen vor. Des Weiteren wird Hans-Günter Trockels (Geschäftsführer Kuchenmeister) erste Ergebnisse eines ZNU-Pilotprojektes „Kosten-Nutzen-Analyse von Nachhaltigkeitsmaßnahmen am Beispiel Kuchenmeister“ präsentieren. Wo Chancen und Grenzen von Nachhaltigkeitskooperationen entlang der Wertschöpfungskette Food liegen, diskutieren die Referenten mit Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald (Vorstand Schweisfurth-Stiftung) im Rahmen einer Podiumsdiskussion.

In drei parallelen Workshops werden am Nachmittag gemeinsam konkrete Handlungsempfehlungen zur Bewältigung von Stolpersteinen zu den im Fokus stehenden Fragestellungen diskutiert und erarbeitet. Impulse werden hier unter anderem von Bastian Fassin (Geschäftsführer Katjes) und Gisbert Kügler (Geschäftsführer IDB Deutschland) sowie von Dr. Daniela Büchel, Bereichsleiterin Nachhaltigkeit/Konzernmarketing der REWE Group) sowie weiteren Referenten von Bünting, METRO und McDonalds geliefert.

Zudem stellt Maurice Stanszus (Gründer wegreen.de) ein innovatives Verfahren vor, welches Verbrauchern die Einschätzung der Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen am im Laden (Point of Sale/POS) erleichtert. Abgerundet wird das diesjährige Programm durch Stephan Tromp (stellv. Hauptgeschäftsführer HDE), der exklusiv das neue IFS-Sustainability-Selfassessment vorstellt.

„Viele Unternehmen haben erkannt, dass die Strukturierung ihrer zum Teil sehr vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten und die externe Zertifizierung der systematischen Weiterentwicklung des Themas einen konkreten Mehrwert im Dialog mit den Anspruchsgruppen bieten - in erster Linie gegenüber den eigenen Mitarbeitern und dem Handelspartner“, so Geßner und Kölle. „Wir freuen uns, dass der ZNU-Standard nun der gesamten Branche zur Verfügung steht“, so die ZNU-Beiräte Hans-Günter Trockels, Philip Dean Kruk-De la Cruz, Dr. Michael Raß und Martina Sandrock.

„Für uns ist es wichtig, dass der Standard neben den Prozessen auch die Produkte und deren „Hot-Spots“ entlang der Wertschöpfungskette beleuchtet und Anstöße zu nachhaltiger Verbesserung fordert und fördert und“, so Geßner. Neben dem nachhaltigen Wandlungsprozess auf Unternehmensebene – unter dem Motto „Denken, Handeln; Messen; Kommunizieren“ betont der ZNU-Standard insbesondere die Früherkennung und Dialogorientierung mit Anspruchsgruppen. Mit dem ZNU-Standard „Nachhaltiger Wirtschaften Food“ ist nun erstmals ein Standard auf dem Markt, der alle für die Branche relevanten Nachhaltigkeitsanforderungen bündelt und auch für KMU überprüfbar macht. „Unser Ansatz ist es, bestehende Zertifizierungen wie die 14001, 50001, Sedex oder auch Produktsiegel wie Bio, utz, rainforest alliance etc. zu berücksichtigen und nicht das Rad zum fünften Mal zu erfinden“, so Kölle.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-wh.de/znu oder direkt bei Frau Alicia Seifer (znu@uni-wh.de, 02302 926 545).

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.750 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de/znu

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