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Wenn die Gelenke keinen Halt mehr geben

16.01.2013
Chirurgen aus ganz Deutschland diskutieren beim „Bochum Treff“ das Thema Gelenk-Instabilitäten

Posttraumatische Instabilitäten der großen Gelenke stehen auf dem Programm des diesjährigen „Bochum Treffs“ im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil.

Bis zu 200 Chirurgen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland werden am 25. und 26. Januar erwartet, um aktuelle und etablierte Behandlungsverfahren bei Instabilitäten des Schulter-, Knie- und Sprunggelenks zu diskutieren. Die traditionsreiche chirurgische Fachveranstaltung findet in diesem Jahr bereits zum 26. Mal statt. Sie wird organisiert von der Chirurgischen Klinik des Bergmannsheils (Direktor: Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer).

Aktuelle Erkenntnisse zu konservativen und operativen Therapien

„Unfallbedingte Gelenkinstabilitäten sind in der Unfallchirurgie und Orthopädie eine alltägliche Herausforderung“, so PD Dr. Dominik Seybold, Leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik und wissenschaftlicher Organisator des „Bochum Treffs“. „Durch die äußere Gewalteinwirkung kann es beispielsweise zu Zerrungen oder Zerreißungen der Gelenkbänder kommen, die für die Funktionalität und Stabilität des Gelenks sorgen.“ Typische Folgen sind dann Ausrenkungen, eine ungenügende Belastbarkeit des betroffenen Gelenks oder – beim Sprunggelenk – ein häufiges Umknicken. Für die Behandlung stehen konservative und operative Therapieoptionen einschließlich der minimal-invasiven, arthroskopischen Verfahren zur Verfügung, die beim „Bochum Treff“ im Licht aktueller, wissenschaftlicher Erkenntnisse diskutiert werden.

„Einen weiteren Schwerpunkt bilden Gelenkinstabilitäten, die nicht aufgrund einer Unfallverletzung, sondern nach dem Einsatz einer Gelenkprothese auftreten können“, so Dr. Seybold. Hier stehen aktuelle Verfahren der Revisionschirurgie im Fokus.

Regelmäßige Veranstaltungsreihe

Rund 30 Referenten stehen auf dem Programm des diesjährigen „Bochum Treffs“. Der „Bochum Treff“ ist eine Veranstaltungsreihe der Chirurgischen Klinik des Bergmannsheils und widmet sich einmal im Jahr aktuellen Themen der Unfallchirurgie und angrenzender Fachgebiete. Das detaillierte Programm mit allen Informationen zur Anmeldung steht im Internet auf der Seite http://www.bergmannsheil.de zur Verfügung.

Über das Bergmannsheil
Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil repräsentiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet wie kein anderes Krankenhaus: 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung von verunglückten Bergleuten gegründet, zählt es heute zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Maximalversorgung und gehört zum Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). In 22 Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 622 Betten werden jährlich rund 20.000 Patienten stationär und 63.000 Patienten ambulant behandelt. Mehr als die Hälfte der Patienten kommen aus dem überregionalen Einzugsbereich. Weitere Informationen im Internet unter: http://www.bergmannsheil.de.

Weitere Informationen:

PD Dr. Dominik Seybold
Geschäftsführender Oberarzt der Chirurgischen Klinik
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6502 (Sekretariat)
E-Mail: dominik.seybold@rub.de

Pressekontakt:
Robin Jopp
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de

Robin Jopp | idw
Weitere Informationen:
http://www.bergmannsheil.de

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