Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

GAMM goes Graz: Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik tagt

14.04.2011
Was passiert in Wolken? Wie verhält sich Haut mechanisch? Und: Welche dynamischen Prozesse wirken auf Flugzeuge?

Mathematik und Mechanik prägen unser tägliches Leben. Alles, was in diesen Disziplinen Rang und Namen hat, versammelt sich in den nächsten Tagen in der steirischen Landeshauptstadt: Die Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) veranstaltet von 18. bis 21. April 2011 in Graz ihre 82. Jahrestagung. Erklärtes Ziel: Die wissenschaftliche Entwicklung mit Fokus auf mögliche Anwendungen voranzutreiben.

Mit heuer 920 Teilnehmern aus 32 Ländern gilt sie als eines der wichtigsten und größten Expertentreffen in Mitteleuropa: Die GAMM-Tagung, die seit 1922 einmal im Jahr an wechselnden Orten stattfindet. Präsentiert wird die ganze Bandbreite des Fachbereichs: „In der Mechanik als Teilgebiet der Physik befassen wir uns insbesondere mit der Bewegung von Körpern und der Einwirkung von Kräften – die angewandte Mathematik hilft uns, das alles zu simulieren“, erklärt Martin Schanz vom Institut für Baumechanik, der die Tagung gemeinsam mit drei weiteren TU-Instituten nach Graz geholt hat.

Breites Anwendungsspektrum

Entsprechend breit ist das Spektrum potenzieller Anwendungen, die im Rahmen der GAMM-Tagung im Vordergrund stehen: „Der Fokus liegt klar auf zielgerichteter, also anwendungsorientierter Forschung“, so Schanz. Dazu präsentieren Experten neueste Erkenntnisse und stellen diese zur Diskussion. Die meisten Teilnehmer kommen dabei aus der universitären und außeruniversitären Forschung; aber auch Industrie und Wirtschaft zeigen Interesse. Für die breite Öffentlichkeit gibt es einen frei zugänglichen Beitrag: TU-Rektor Hans Sünkel spricht über die mathematisch-numerische Herausforderung der Bestimmung des Erdschwerefelds mittels Satelliten.

82nd Annual Meeting of Applied Mathematics and Mechanics
Termin: 18. bis 21. April 2011
Ort: Grazer Congress
Public Lecture:
Hans Sünkel: Die Bestimmung des Erdschwerefeldes mittels Satelliten - eine mathematisch-numerische Herausforderung
Termin: Mittwoch, 20. April 2011, 18.30 bis 19.30
Ort: Grazer Congress, Saal Steiermark
Eintritt frei.
Rückfragen:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Priv.-Doz. Martin Schanz
Institut für Baumechanik
E-Mail m.schanz@tugraz.at
Telefon: +43 (0) 316 873 7600
Mobil +43 (0) 664 60 873 7600

Alice Senarclens de Grancy | idw
Weitere Informationen:
http://www.gamm2011.tugraz.at/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie