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Funktionale Sicherheit in Automobil- und Bahntechnik durch Einsatz qualifizierter Software-Tools

06.06.2012
PROMETO und die Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik veranstalten am 25. und 26. Juni 2012 in Düsseldorf die Fachkonferenz "Tool-Qualifizierung – Vertrauensfrage oder Methodik?" zur funktionalen Sicherheit von Automobil- und Bahnsystemen. Vorträge aus Industrie und Wissenschaft stellen dort Methoden zur Umsetzung der im Jahr 2011 verabschiedeten Normen ISO 26262 und EN 50128 vor.
Fahrer-Assistenz-Systeme wie Spurwechsel- oder Notbrems-Assistenten greifen aktiv in das Fahrverhalten des Autos ein. Die steigende Anzahl solcher Systeme erhöht die Gefahr für Insassen, falls eines dieser Systeme eine Fehlfunktion aufweist. Um die funktionale Sicherheit der Systeme im Auto zu gewährleisten, müssen bei deren Entwicklung geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Im November 2011 wurde die Norm ISO 26262 verabschiedet, um diese notwendigen Maßnahmen zu standardisieren.

Die ISO 26262 fordert, dass sämtliche in der Entwicklung verwendeten Software-Tools so eingesetzt werden, dass sie keine sicherheitsgefährdenden Fehlfunktionen zulassen. Dazu muss jedes an der Entwicklung beteiligte Unternehmen schlüssig begründen, warum es seinen Tools vertraut. In der Bahntechnik fordert die EN 50128 ähnliches. Auf der Fachkonferenz sollen existierende Ansätze und systematische Vorgehen zur Erarbeitung und Begründung des Vertrauens in die eingesetzten Software-Tools vorgestellt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.prometo.de/events

Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik:
Die 2011 in Paderborn gegründete Fraunhofer-Projektgruppe "Entwurfstechnik Mechatronik" verfügt über herausragende Kompetenzen auf dem Handlungsfeld "Intelligente Technische Systeme". Sie konzentriert sich auf den Entwurf mechatronischer Systeme und die Konzeption der erforderlichen Produktionssysteme. Mit Blick auf die Erfordernisse des Marktes hilft sie Unternehmen, den Wandel zur Mechatronik zu vollziehen, innovative Produkte zu entwickeln und umzusetzen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen stellt hierzu als ideale Ergänzung das umfassende produktionstechnische Know-how und sichert zugleich als Mutterinstitut die Einbindung der Projektgruppe in die Fraunhofer-Gesellschaft.

PROMETO GmbH:
Die PROMETO GmbH versteht sich als Lösungsanbieter zur Optimierung von Vorgehensweisen, Infrastruktur und Technologien im Bereich der eingebetteten Elektronik. Kunden sind primär Hersteller und Entwicklungsdienstleister für elektronische Systeme, Komponenten und Tools. PROMETO liefert optimale Ergebnisse aus den Interaktionen zwischen Hardware, Software, Konstruktion, Projekt- bzw. Prozessmanagement und den eingesetzten Entwicklungswerkzeugen. Dabei ist PROMETO auf die Bereiche Situations- & Potentialanalyse, Einführung Prozesse, Methoden und Tools, Systembetreuung, Projektbetreuung, Training und Organisationsentwicklung spezialisiert. Langjährige Erfahrung und die damit verbundenen Erfolge in der Entstehung elektronischer Systeme zeichnen die Mitarbeiter der PROMETO GmbH aus.

Kontakt

M.Sc. Markus Fockel
Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Zukunftsmeile 1
33102 Paderborn
Telefon +49 5251 5465-120
markus.fockel@ipt.fraunhofer.de

M.Sc. Markus Fockel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de
http://www.prometo.de/events

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