Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Führende Forscher aus aller Welt tauschen sich über Stand der Zellphysik aus

09.06.2016

Von den Ursprüngen des Lebens über die Entwicklung von Organismen bis hin zum Labor auf dem Chip: Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Zellphysik diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler renommierter internationaler Forschungseinrichtungen vom 22. bis 24. Juni an der Universität des Saarlandes. Die Konferenz „Cell Physics“ findet bereits zum zweiten Mal auf dem Saarbrücker Campus statt. Veranstalter ist der Sonderforschungsbereich 1027 „Physikalische Modellierung von Nichtgleichgewichts-Prozessen in biologischen Systemen“ der Saar-Uni, der grundlegende physikalische Mechanismen in Zellen erforscht.

Wie funktionieren die Prozesse in Zellen, wie die physikalischen Mechanismen von Zellbewegungen? Warum bewegen sich Immunzellen überhaupt auf Tumorzellen oder Viren zu? Und wie haften Bakterien an Oberflächen? Mit solchen Fragen befasst sich die Zellphysik.

An der Saar-Uni forschen auf diesem Gebiet Physiker, Mediziner, Biologen und Bioinformatiker im Sonderforschungsbereich 1027, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 9,1 Millionen Euro für die ersten vier Jahre fördert.

Sie untersuchen unter anderem Mechanismen, die dem Wachstum von Tumoren, der Funktionsweise von Nervenzellen oder Zellen unseres Immunsystems zugrunde liegen und gehen diesen Forschungsfragen aus sehr unterschiedlichen Perspektiven nach:

Theoretische Physiker modellieren biologische Prozesse im Computer, Experimentalphysiker und Zellbiologen untersuchen vereinfachte Modellsysteme, die sie unter kontrollierten Laborbedingungen beeinflussen können und Mediziner gewinnen neue Ideen für klinische Anwendungen.

Dieses wissenschaftliche Konzept spiegelt sich im Programm der diesjährigen „Cell Physics“-Konferenz wider: Führende internationale Forscherinnen und Forscher, die sich mit den Fragen der Zellphysik befassen, kommen zum Austausch ihrer Ergebnisse auf den Saarbrücker Uni-Campus. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Konferenz über den Sonderforschungsbereich 1027.

Die Professoren für Theoretische Physik, Ludger Santen und Heiko Rieger, organisieren die Konferenz.

Kontakt:
Prof. Dr. Ludger Santen, Tel.: 0681 / 302 57411; E-Mail: l.santen@mx.uni-saarland.de

Programm und weitere Information: http://www.cell-physics.uni-saarland.de/
http://www.sfb1027.uni-saarland.de/

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Telefoninterviews in Studioqualität sind möglich über Rundfunk-Codec (IP-Verbindung mit Direktanwahl oder über ARD-Sternpunkt 106813020001). Kontakt: 0681/302-2601, oder -64091.

Weitere Informationen:

http://www.cell-physics.uni-saarland.de/

Claudia Ehrlich | Universität des Saarlandes

Weitere Berichte zu: DFG Mechanismen Studioqualität Viren Zellbewegungen Zellen biologische Prozesse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten