Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Freier Zugang zu Wissen: Open-Access-Tage vom 1. bis 2. Oktober in Hamburg

25.09.2013
Die größte Fachtagung zu Open Access im deutschsprachigen Raum findet 2013 in Hamburg statt.

Veranstalter sind die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und die ZBW-Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (Kiel / Hamburg). Zentrale Themen in diesem Jahr sind u. a. Open Access und Social Media, Messmethoden wissenschaftlichen Ansehens (sog. Impact-Faktoren) sowie der Zugang zu Forschungsdaten. Keynotespeaker 2013 ist der Düsseldorfer Ökonom Professor Dr. Justus Haucap, bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission.

In der Open-Access-Bewegung geht es darum, ein System zu fördern, in dem Ergebnisse staatlich finanzierter wissenschaftlicher Tätigkeit in digitaler Form frei zugänglich gemacht und somit Forschungsprozesse transparenter werden. Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg unterstützen Open Access mit ihren Diensten und Aktivitäten seit Jahren aktiv.

„Der ungehinderte Zugang zu Forschungsergebnissen ist eine Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland. Open Access ist eine Garantie dafür“, erklärt Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, erläutert: „Der freie Zugang zum Forschungsoutput fördert nicht nur den Fachdiskurs, sondern auch die Wahrnehmung der Wissenschaftler in ihrer Community. So werden beispielsweise Forschungsergebnisse, die im Open Access veröffentlicht sind, im Schnitt dreimal häufiger heruntergeladen und zitiert als lizenzpflichtige Arbeiten.“

Erwartet werden auf der 7. Open-Access-Tagung über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland. Neben Impactmessung, Social Media und Forschungsdaten werden aktuelle Entwicklungen in der europaweiten Open-Access-Bewegung wie auch Rechtsfragen erörtert und Publikationswege und Forschungsinformationssysteme diskutiert. Höhepunkt der Tagung ist die Podiumsdiskussion zur Zukunftsperspektive von Open Access zehn Jahre nach der richtungsweisenden „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ (http://oa.mpg.de/lang/de/berlin-prozess/berliner-erklarung/).

Das ausführliche Programm sowie weitere Informationen:
http://open-access.net/de/aktivitaeten/open_access_tage/
Twitter-Hashtag: #oat13
Folgen Sie der Tagung auf:https://twitter.com/OATage
Über die Open-Access-Tage:
Die Open-Access-Tage finden seit sieben Jahren einmal jährlich statt. Frühere Stationen: Konstanz (2007, 2009), Berlin (2008), Göttingen (2010), Regensburg (2011) und Wien (2012) Mit dem Tagungsort Hamburg unterstreichen die veranstaltenden Bibliotheken SUB und ZBW ihre Position im Kreis der wissenschaftlichen Institutionen – ganz im Sinne der nunmehr zehnjährigen „Berliner Erklärung zum offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“, die von allen Repräsentanten der großen deutschen und internationalen Wissenschaftsorganisationen unterzeichnet worden ist. Durch die Open-Access-Tage fördern ZBW und SUB den freien und ungehinderten Austausch in Wissenschaft und Forschung sowie die Demokratisierung des Wissens in einer modernen und pluralen Gesellschaft.
Über die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky:
Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist Hamburgs größte wissenschaftliche Allgemeinbibliothek und gleichzeitig die zentrale Bibliothek der Universität Hamburg und der anderen Hochschulen der Stadt. Sie hält mit 4 Millionen Medien grundlegende Literatur aller Fachgebiete für Forschung und Lehre zur Ausleihe bereit. Es werden nahezu 1000 Datenbanken, über 110.000 elektronische Zeitschriften und über 500.000 E-Books für die Nutzenden vorgehalten. Auf Dokumentenservern werden wissenschaftliche Materialien archiviert und größtenteils im Rahmen von Open Access frei zugänglich gemacht; Statistiken belegen eine breite, stetig steigende Nachfrage.
Neben Hosting-Angeboten für frei verfügbare wissenschaftliche Materialien und Zeitschriften bietet die Bibliothek über ihren Open-Access-Verlag Hamburg University Press professionell verlegte hybride Publikationen an.

Digitalisiert und im Netz zur Verfügung gestellt wurden bereits über 1 Million Seiten mit Quellen zur Geschichte Hamburgs und unikalen Objekten der Sondersammlungen. Zahlreiche weitere Digitali-sierungs¬projekte sind in Arbeit – so wird z.B. für das EU-Projekt „Europeana Newspapers“ an der Digitalisierung von historischen Hamburger Zeitungen mit insgesamt 2,3 Millionen Seiten gearbeitet.

Über die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft:
Die ZBW–Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (http://www.zbw.eu) ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Die Einrichtung beherbergt rund 4 Millionen Bände und 26.000 laufend gehaltene Zeitschriften. Daneben stellt die ZBW die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung: EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt aktuell über rund 50.000 frei zugänglice Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 9 Millionen Datensätzen recherchieren. Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts. Die ZBW wurde 2011, 2012 und 2013 für ihre innovative Bibliotheksarbeit ausgezeichnet mit dem internationalen LIBER Award.

Pressekontakt

DR. MARLENE GRAU
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg
T: +49 [0] 40. 428 38-5857
F: +49 [0] 40. 413 45078
E: grau@sub.uni-hamburg.de
www.sub.uni-hamburg.de
facebook.com/stabihh
DR. DOREEN SIEGFRIED
Pressesprecherin
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel
T: +49 [0] 431. 88 14-455
F: +49 [0] 431. 88 14-520
E: d.siegfried@zbw.eu
www.facebook.com/DieZBW

Dr. Doreen Siegfried | idw
Weitere Informationen:
http://www.zbw.eu
http://www.sub.uni-hamburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie