Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frei von der Leber weg: Juniorakademie für junge Schmerzforscher

30.03.2010
DGSS stärkt gezielt Nachwuchsforscher

"Frei von der Leber weg" sollen junge Schmerzforscher bei der Juniorakademie der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) ihre Forschungsarbeiten präsentieren, netzwerken und sich untereinander und mit erfahrenen Mentoren austauschen.

Vom 10. bis zum 13. Juni 2010 lädt die Gesellschaft den Nachwuchs ins Schloss Sörgenloch in Rheinhessen ein. Ziel ist es, den Forschern den Start ihrer Wissenschaftlerkarriere zu erleichtern und ein kommunikatives Netzwerk mit der Möglichkeit gemeinsamer Projekte zu initiieren. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen unter info@dgss.org .

Informationen im Internet

Starthilfe für junge Forscher

Oft gehen hervorragende Arbeiten junger Forscher bei Kongressen in Posterausstellungen am großen Publikum vorbei. So mancher hat es auch nicht leicht, unter der Obhut eines älteren Kollegen "flügge" zu werden. Da eine systematische Ausbildung des Forschernachwuchses nach dem Muster von PhD-Studiengängen im Ausland in Deutschland weitestgehend fehlt, straucheln viele junge Forscher anfangs über die Fallstricke des Wissenschaftsbetriebs, beispielsweise bei der Beantragung von Forschungsfördermitteln. Um ihnen über diese Startschwierigkeiten hinwegzuhelfen, hat die DGSS 2008 die Juniorakademie ins Leben gerufen. "Die Rückmeldung der 31 Teilnehmer war überwältigend positiv", freut sich Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS. 2010 geht die Akademie nun in die dritte Runde.

Alle Ideen sind präsentabel

Die Akademie bietet jungen Wissenschaftlern ein Forum, in dem Forschungsideen aller Entwicklungsstadien präsentabel und diskussionsfähig sind. Übersichtsvorträge zu Forschungsmethodik, Versuchsplanung, Techniken der Antragstellung oder kontroversen inhaltlichen Fragestellungen klären häufige Fragen am Beginn einer wissenschaftlichen Karriere. Einige erfahrene Mentoren stehen den Nachwuchsforschern während der Tagung zur Seite.

Nachwuchsförderung bringt nachhaltige Verbesserung

Wenn wir die Schmerztherapie in Deutschland auf Dauer verbessern wollen, müssen wir junge Wissenschaftler unterstützen", so PD Dr. Walter Magerl (Mannheim), der als Vorsitzender der DGSS-AdHoc-Kommission Nachwuchsförderung die Akademie organisiert. Das Nachwuchsförderprogramm der DGSS umfasst daneben Posterpreise, die jedes Jahr beim Deutschen Schmerzkongress verliehen werden (2010 vom 6. bis 9. Oktober in Mannheim), sowie Doktorandenstipendien für angehende Schmerzforscher.

Ansprechpartner

PD Dr. Walter Magerl, Zentrum für Biomedizin und Medizintechnik, Medizinische Fakultät Mannheim, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Ludolf-Krehl-Straße 13-17, 68167 Mannheim, Tel. 0621/383-9936, E-Mail: walter.magerl@medma.uni-heidelberg.de

Meike Drießen | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgss.org
http://www.dgss.org/uploads/media/FlyerDGSS-Juniorakademie2010.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität
23.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

nachricht Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen
23.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie