Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fragen an die Zukunft der Lebenswissenschaften

19.08.2010
Frege Centre der Universität Jena lädt Nachwuchswissenschaftler vom 22.-27. August nach Jena ein

„Die molekulare Sprache des Lebens“, so ist die Klausurwoche des Frege Centre for Structural Sciences der Universität Jena überschrieben, zu der vom 22. bis 27. August Nachwuchswissenschaftler aus ganz Europa an die Saale eingeladen sind.

Die Klausurwoche ist die zweite große Veranstaltung im Rahmen des Jena Life Science Forum, das im letzten Jahr eine Tagung mit weltweit renommierten Forschern zu Grundlagenfragen der Lebenswissenschaften ausgerichtet hat. In diesem Jahr hat das Organisationskomitee, das vom Direktor des Frege Centre Professor Bernd-Olaf Küppers geleitet wird, junge Wissenschaftler aufgefordert, sich für die Teilnahme am Jena Life Science Forum zu bewerben, um Zukunftsthemen der Erforschung des Lebendigen interdisziplinär zu diskutieren.

Für Stefan Artmann, den Wissenschaftlichen Geschäftsführer des Frege Centre, liegt der Reiz dieses Treffens in seinem offenen Ausgang. „Wir wollen Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit geben, mit gestandenen Fachvertretern in Dialog zu treten und gemeinsam grundlegende Probleme der Lebenswissenschaften zu diskutieren, für die im Forschungsalltag häufig nicht genug Zeit bleibt“, sagt Artmann. Zu den Fragen, die diskutiert werden sollen, gehört beispielsweise die nach der „Bedeutung biologischer Information – ein vielversprechender Ansatz zur Erklärung der funktionalen Organisation lebender Systeme?“. Hier werde unter anderem thematisiert, ob der in der Genetik verwendete Begriff der Codierung bloß eine nützliche, aber vage Metapher sei oder ob er innerhalb einer biologischen Informationstheorie präzise und empirisch gehaltvoll definiert werden könne.

In Jena werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Gelegenheit haben, die Stadt und ihre Forschungsstandorte kennen zu lernen.

Gefördert wird das Jena Life Science Forum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Ministerium erhofft man sich von dem interdisziplinären Treffen neue Impulse für die lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung.

Kontakt:
PD Dr. Stefan Artmann
Frege Centre for Structural Sciences der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Zwätzengasse 4, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944106
E-Mail: stefan.artmann[at]uni-jena.de

Stephan Laudien | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie