Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fragebogen für die nächste PISA-Studie im Blick

30.10.2009
DIPF moderiert internationales Expertentreffen für PISA 2012

Unter der Leitung von Prof. Eckhard Klieme, Leiter des nationalen PISA-Konsortiums, fand vom 19.bis 21. 10.2009 ein internationales Treffen der Fragebogenexperten für PISA 2012 in Offenbach statt. Der Expertengruppe gehören hochkarätige Professoren aus Deutschland, den Niederlanden, den USA, Mexiko und Hongkong an.

"Das Treffen war ein großer Erfolg", so Eckhard Klieme. "Trotz der unterschiedlichen Perspektiven gelang es, uns auf einen gemeinsamen theoretischen Rahmen zu verständigen, innovative Ideen für PISA 2012 zu entwickeln und gleichzeitig Kontinuität sicherzustellen." Neben inhaltlichen Aspekten wurden auch neue Ideen für Analysen, und für die Qualitätssicherung besprochen.

Ergänzend zu den Leistungstests werden bei den PISA-Studien auch Schüler-, Schulleiter-, und in einigen Staaten auch Eltern- und Lehrerfragebögen eingesetzt. Sie sollen Informationen über Schulsysteme, die schulische und außerschulische Lernumgebung von Schülern und familiäre Bedingungen von Schulerfolg sowie nicht-kognitive Ergebnisse von Bildungsprozessen bereitstellen. Mithilfe dieser Daten lassen sich Bildungssysteme beschreiben, über die Zeit beobachten und Zusammenhänge zwischen Lernbedingungen und Leistungen untersuchen. So werden wichtige Informationen für die Bildungspolitik gewonnen und auch die Beantwortung komplexerer wissenschaftlicher Fragestellungen ermöglicht.

Die Fragebogenentwicklung für PISA 2012 wird von einem internationalen Konsortium übernommen, dem neben dem Australian Council for Educational Research (ACER) und dem Educational Testing Service (ETS) auch das DIPF angehört. Die Expertengruppe unterstützt dieses Konsortium und sichert so eine hohe Qualität der Fragebögen sowie einen Bezug zur aktuellen Forschung in den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und statistische Methoden.

Das Treffen war der Auftakt einer engen internationalen Zusammenarbeit. Bis zum Erscheinen des Berichts für PISA 2012 wird die Expertengruppe in regelmäßigen Abständen tagen und den aktuellen Stand der Fragebogenentwicklung sowie später erste Ergebnisse und Entwürfe des Internationalen Berichts diskutieren.

Informationen und Kontakt
Svenja Vieluf,
Arbeitseinheit Bildungsqualität und Evaluation,
Tel. 069 / 24708-222,
E-Mail vieluf@dipf.de
Stefanie Lotz,
Leiterin Referat Kommunikation,
Tel 069 / 24708-133,
E-Mail lotz@dipf.de
Das DIPF gehört mit zurzeit 86 Forschungsinstituten und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierten Mitgliedern zur Leibniz-Gemeinschaft. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam.

Christine Schumann | idw
Weitere Informationen:
http://www.leibniz-gemeinschaft.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von festen Körpern und Philosophen
23.02.2018 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

nachricht Spannungsfeld Elektromobilität
23.02.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics