Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Forum für junge Spitzenwissenschaftler

04.05.2009
Die besten Köpfe aus aller Welt nach Karlsruhe holen und ihnen hervorragende Arbeitsbedingungen bieten. Dieses Ziel verfolgt das KIT auch bei Nachwuchswissenschaftlern, um hier ebenso Maßstäbe zu setzen.

Zahlreiche junge "High Potentials" arbeiten heute am KIT und leiten dort Forschungsprojekte. Als Plattform und demokratische Interessenvertretung haben sie das Young Investigator Network (YIN) ins Leben gerufen.

Das selbstverwaltete Netzwerk ist in dieser Form in Deutschland bisher einmalig. YIN präsentiert sich am 12. Mai von 16.30 bis 19.00 Uhr im Audimax (Straße am Forum 1) erstmals der Öffentlichkeit.

Als Hauptredner der YIN-Gründungsfeier konnten die Wissenschaftler des Netzwerks den Leiter des Berufungsstabes der ETH Zürich, Dr. Thomas Eichenberger, gewinnen. Er spricht über Karriereperspektiven für Nachwuchswissenschaftler und stellt das Assistenzprofessurensystem der ETH Zürich vor. An der Diskussion im Anschluss nehmen außerdem die Leiterin Programm- und Infrastrukturförderung der DFG, Dr. Beate Konze-Thomas, der Senior Vice President der BASF, Professor Dieter Jahn, bei BASF zuständig für das Science Relation and Innovation Management sowie Professor Eberhard Umbach für den KIT-Vorstand und Dr. Anke-Susanne Müller als Leiterin einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe am KIT teil. Moderator ist Martin Spiewak von der ZEIT.

Journalistinnen und Journalisten sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen. Anmeldung bitte auf beiliegendem Formular.

Das Young Investigator Network (YIN) ist ein zentrales Element der Förderung des wissenschaftlichen Führungskräftenachwuchses im Zukunftskonzept in der Exzellenzinitiative. Aufgabe des YIN ist es, die Anliegen der Nachwuchswissenschaftlerinnen und wissenschaftler intern gegenüber Vorstand und Gremien, aber auch extern gegenüber politischen Institutionen und der Öffentlichkeit zu vertreten. "Durch unser selbstverwaltetes Netzwerk haben wir eine Möglichkeit geschaffen, uns wechselseitig durch kollegiale Beratung aktiv zu unterstützen. Um unsere Ideen und Interessen zügig zu verwirklichen, treten wir trotz der Vielfältigkeit der Persönlichkeiten und Themen gemeinsam auf und arbeiten aktiv an der Gestaltung des KIT mit. So wird sowohl jede einzelne Nachwuchsgruppe, als auch das Netzwerk als solches gestärkt und insgesamt sichtbarer", so Dr. Timo Mappes, Sprecher des YIN.

Mitglieder des YIN sind derzeit die 45 Leiterinnen und Leiter der wissenschaftlich unabhängigen Nachwuchsgruppen am KIT, die unter anderem über die Exzellenzinitiative, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) oder die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszenten (HGF) finanziert werden sowie Juniorprofessoren.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im YIN verantworten Forschungsprojekte auf den unterschiedlichsten Gebieten und oft in Kooperation mit der Industrie. Als Leiter von Arbeitsgruppen tragen Sie auch Personalverantwortung und leisten einen Beitrag zur Lehre. Das YIN wird aus den Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert und durch die Stabsabteilung Forschung des KIT unterstützt.

Für die Mitglieder des Netzwerks bietet das KIT ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, das sie für Ihre künftigen Führungsaufgaben in Forschung und Lehre qualifiziert. Hierzu gehören Workshops zur Hochschullehre, zum Projektmanagement und zur Personalführung. Außerdem hat das YIN in Zusammenarbeit mit der "kww - Die Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Karlsruhe" ein umfangreiches Coaching und Mentoring-Programm entwickelt.

Das Programm der YIN-Gründungsfeier
am 12. Mai, 16.30 bis 19.00 Uhr
Begrüßung und Moderation
Martin Spiewak,
Redakteur der Wochenzeitung "Die Zeit"
Grußworte
Dr. Beate Konze-Thomas,
Leiterin Programm- und Infrastrukturförderung der DFG
Prof. Dr. Detlef Löhe,
Prorektor für Forschung, Universität Karlsruhe (TH)
Vorstellung des Young Investigator Networks (YIN)
Dr. Timo Mappes,
Sprecher des YIN
Festvortrag "Karriereperspektiven für Nachwuchswissenschaftler - das Assistenzprofessurensystem an der ETH Zürich"
Dr. Thomas Eichenberger,
Leiter des Berufungsstabes der ETH Zürich
Podiumsdiskussion "Perspektiven des akademischen Führungsnachwuchses heute?"
Dr. Thomas Eichenberger,
Leiter des Berufungsstabes der ETH Zürich
Prof. Dr. Dieter Jahn,
Senior Vice President, Science Relations & Innovation Management BASF
Dr. Beate Konze-Thomas,
Leiterin Programm- und Infrastrukturförderung der DFG
Dr. Anke-Susanne Müller,
Leiterin einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe am KIT
Prof. Dr. Eberhard Umbach,
KIT-Vorstand
Musik: Band TriTones
Anschließend: Buffet
Postersession der Nachwuchsgruppen
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017
23.10.2017 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Die Zukunft der Luftfracht
23.10.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie