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Fortschritte in der Stammzelltransplantation

22.04.2013
Symposium zu Grundlagenforschung und neuen Therapieansätzen

Vom 2. bis 4. Mai 2013 diskutieren internationale Experten auf Einladung des Universitätsklinikums Freiburg über „Fortschritte in der allogenen Stammzelltransplantation“. Das Symposium beginnt am Donnerstag, 2. Mai 2013, um 14:30 im Historischen Kaufhaus, Münsterstraße 24, 79098 Freiburg.

Werden Patienten mit Leukämie- oder Lymphomerkrankungen blutbildende Stammzellen eines Spenders transplantiert (allogene Transplantation), kann es zu einer besonderen Form der Immunreaktion kommen. Während bei Herz- oder Nierentransplantationen die körpereigene Immunabwehr des Empfängers das fremde Gewebe bekämpft, bilden sich bei Stammzelltransplantationen weiße Blutkörperchen, die das Gewebe und die Organe des Empfängers angreifen.

Das Transplantat wendet sich gegen den Wirt, es kommt zur Graft-versus-Host-Disease (GvHD): „Die Zellen des Spenders bekämpfen insbesondere Haut-, Leber- und Darmgewebe und schädigen das Gewebe schwer“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Finke, Leitender Oberarzt in der Sektion für allogene Stammzelltransplantation am Universitätsklinikum Freiburg. Neue Erkenntnisse zu den biologischen Grundlagen der GvHD geben Hoffnung, diese entzündlichen Komplikationen künftig verhindern zu können. Sie stehen ebenso im Fokus des Symposiums wie die Suche nach geeigneten Spendern und die Behandlung von Infektionen nach erfolgter Transplantation.

Die Teilnahme ist kostenlos. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Hanna Mühlbauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.allosct-freiburg.de/

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