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Forschungsergebnisse aus Biosensorik, Oberflächentechnologien, Neue Werkstoffe und Energietechnik

11.02.2013
Die Technische Hochschule Wildau – die forschungsstärkste (Fach)Hochschule Deutschlands – wird im Rahmen ihrer zweiten Wissenschaftswoche vom 10. bis 15. März 2013 wieder Ergebnisse aus ausgewählten Forschungsgebieten öffentlich vorstellen.
Die Leistungsschau bündelt hochkarätige Foren, Tagungen und Workshops zu den Fachgebieten Biosensorik, Oberflächentechnologien, Neue Werkstoffe und Regenerative Energietechnik.

Das Highlight der Wissenschaftswoche ist das 8. Deutsche Biosensor Symposium vom 10. bis 13. März, zu dem ca. 300 Experten aus der gesamten Bundesrepublik, aus Österreich, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien erwartet werden.

In mehr als 40 Vorträgen werden sich die Wissenschaftler mit einem breiten Spektrum von neuen Erkenntnisse aus der Grundlagen- und angewandten Forschung befassen, unter anderem zur Analytik und Diagnostik genetisch bedingter Erkrankungen, zu HIV und Autoimmunerkrankungen bis hin zu neuen Nachweisverfahren für Doping oder für pharmazeutische Reststoffe in Gewässern.

Forschungsschwerpunkte an der TH Wildau sind unter anderem die Entwicklung von Biosensoren für die Detektion von Toxinen, Viren und Bakterien sowie für freie Radikale und die Nutzung von Nanopartikeln für die Analytik.

Am 14. März finden parallel zwei Fachseminare statt. Im Workshop des Netzwerks „Schützen und Veredeln von Oberflächen“ werden Experten aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen über neueste Ergebnisse ihrer Arbeit berichten, so unter anderem zur Entwicklung mikroelektronischer Bauelemente, zur Herstellung von Drucksensoren und zur Anwendung mikrostrukturierter Oberflächen in der Energietechnik und heterogenen Katalyse.

Ein Seminar des Netzwerks „Neocross“ wird sich mit dem Recycling und der Wiederverwertung hochwertiger Kunststoffe befassen, die z. B. bei der Aufbereitung von Autosicherheitsglas oder Schaufensterscheiben anfallen.

Den Abschluss der 2. Wildauer Wissenschaftswoche bildet am 15. März das 2. Wildauer Energiesymposium. Die Veranstaltung informiert über Wege zur drastischen Einsparung von Energie, den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung, die Substitution fossiler Materialien durch Regenerative Energien und modernste Anlagentechnik in der Wohnungs- und Gebäudewirtschaft. Unter anderem wird auch das so genannte „Plus-Energiehaus“ in Berlin vorgestellt, das als Musterhaus des Bundes Pilotfunktion für die langfristigen Ziele beim effektiven Energieeinsatz hat.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.th-wildau.de/wissenschaftswoche

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