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Forschung an Kunststoffen mit elektrischer Leitfähigkeit

09.12.2013
Internationale Forschergruppe tagt in Senftenberg zum Thema Kunststoffe mit elektrischer Leitfähigkeit

Das Anwendungspotential der leitfähigen Polymere ist extrem vielseitig und von großer wirtschaftlicher Relevanz

Unter der Federführung von Prof. Dr. Vladimir Mirsky findet am 16. und 17. Dezember 2013 in Senftenberg ein Wissenschaftler-Treffen zu dem Projekt „Neue Materialien und Funktionseinheiten auf der Basis leitender Polymere und ihrer Komposite“ statt.

Zu diesem Kick-off-Meeting werden 9 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 6 Ländern erwartet, die auf dem Gebiet leitfähiger Polymere - Kunststoffe mit elektrischer Leitfähigkeit - arbeiten.

Diese interessante Stoffgruppe mit hohem Anwendungspotenzial wird für chemische und biologische Sensoren, photoelektrische Konverter, Leuchtdioden, Brennstoffelemente, Korrosionsschutz, elektrochrome Bauteile und Wasserfilter eingesetzt. Ein bekanntes Beispiel für die Anwendung sind organische Leuchtdioden (OLED)-Displays in Handys, Digitalkameras oder Computermonitoren.

Die Netzwerkpartner um Prof. Mirsky kommen aus Prag (Tschechien), Bratislava (Slowakei), Budapest (Ungarn), Belgrad (Serbien), Sofia (Bulgarien), Bukarest (Rumänien) und Lviv (Ukraine).

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert dieses Projekt zum Auf- und Ausbau innovativer Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in Donauanrainerstaaten, indem finanzielle Mittel für Reisen des Koordinators Prof. Mirsky zu den Projektpartnern, Arbeitsaufenthalte der Arbeitsgruppenleiter und Nachwuchswissenschaftler an der BTU Cottbus-Senftenberg und Workshops bereitgestellt werden.

Ziel ist unter anderem die Vernetzung der Forschergruppen auf diesem Gebiet. Der intensive wissenschaftliche Austausch soll gefördert und neue Projektideen entwickelt werden. Langfristig sollen die Forschungsideen im internationalen Maßstab gemeinsam mit industriellen Partnern und der Möglichkeit weiterer Förderungen zu anwendungsreifen Lösungen entwickelt werden.

Das sogenannte „Donauprojekt“ POLYCON - " Neue Materialien und Funktionseinheiten auf der Basis leitender Polymere und ihrer Komposite" - wurde vom BMBF vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 mit der Option auf Verlängerung um ein Jahr bewilligt.

Iris Mrosk | idw
Weitere Informationen:
http://www.b-tu.de

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